Polit-Engagement von Barack Obama sorgt für «Spannungen» zuhause
Michelle Obama wünscht sich ein ruhigeres Leben mit ihrem Mann. Doch Barack Obama mischt wegen Donald Trump weiter in der Politik mit. Das sorgt für Zoff.

Das Wichtigste in Kürze
- Barack Obama spricht offen über Spannungen in seiner Ehe.
- Ehefrau Michelle wünsche sich mehr gemeinsame Zeit mit ihrem Mann.
- Donald Trump zieht Obama offenbar weiter in die Politik zurück.
- Der Ex-Präsident spricht von «echten Spannungen» zu Hause.
Barack Obama (64) und Ehefrau Michelle (62) gelten bis heute als eines der bekanntesten Polit-Paare der Welt.
Doch ganz ohne Reibung läuft auch ihre Ehe nicht. In einem Interview mit «The New Yorker» sprach der frühere US-Präsident nun offen über Spannungen zu Hause.
Obama war von 2009 bis 2017 Präsident der USA. In dieser Zeit standen auch Michelle Obama und die Töchter Malia (27) und Sasha (24) im Fokus der Öffentlichkeit.
Nach dem Auszug aus dem Weissen Haus wollte der 64-Jährige eigentlich mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Das sei auch nötig gewesen.
Michelle Obama musste viel zurückstecken
Schon 2025 sagte Barack Obama in einem Podcast, er habe ein «grosses Defizit» gegenüber seiner Frau gehabt. Er habe sich aus dieser Situation wieder herausarbeiten müssen.

Tatsächlich zeigte sich die Familie nach seiner Amtszeit immer wieder entspannt auf Reisen. Doch dauerhaft blieb es offenbar nicht bei mehr Ruhe.
Obama schrieb Bücher, baute seine Obama Foundation weiter aus und blieb politisch aktiv. Bei Präsidentschaftswahlen unterstützte er demokratische Kandidatinnen und Kandidaten im Wahlkampf.
Trump zieht Barack Obama zurück in die Politik
Ein Grund dafür ist laut Obama auch Donald Trump (79). Dessen Führungsstil sorge dafür, dass er sich «mehr als mir lieb ist» weiter politisch engagiere.

Genau das scheint Gattin Michelle Obama zu belasten. Sie wünsche sich laut ihrem Mann, dass er kürzertrete.
Die 62-Jährige wolle mehr Zeit mit ihm verbringen und das geniessen, «was uns von unserem Leben noch bleibt», sagte Barack Obama im Interview.
Dass er weiterhin auf Wahlkampftouren unterwegs sei, sorge «tatsächlich für echte Spannungen in unserem Haushalt». Und es frustriere Michelle.
Keine perfekte Hollywood-Ehe
Die Obamas lächeln Gerüchte über Eheprobleme meist souverän weg. Das neue Interview zeigt nun aber: Auch bei ihnen gibt es Konflikte.
Nicht wegen fehlender Liebe, sondern wegen Zeit, politischem Druck und unterschiedlichen Bedürfnissen nach der Präsidentschaft.
Gerade das macht das Paar wohl so nahbar. Michelle Obama will offenbar weniger Polit-Betrieb. Barack Obama kommt davon aber nicht ganz los.
Die Ehe der Obamas stand schon früher im Fokus
Die Ehe der Obamas wird seit Jahren in der Öffentlichkeit aufmerksam verfolgt. Beide haben in Büchern und Interviews bereits früher über die Belastungen durch das politische Leben gesprochen.
Michelle Obama beschrieb in ihrer Autobiografie «Becoming» aus dem Jahr 2018, wie schwierig die Zeit im Weissen Haus für sie als Mutter und Ehefrau war.
Auch Berichte über eine angebliche Entfremdung des Paares kursierten in den vergangenen Jahren immer wieder in den Medien. Konkrete Belege für eine Trennung gab es bislang jedoch nicht. Die Obamas traten bei öffentlichen Auftritten stets gemeinsam auf.
Michelle Obama hatte zuletzt auch aus eigenen Gründen Schlagzeilen gemacht. Sie zog sich von öffentlichen Auftritten zurück und fehlte etwa bei der Amtseinführung von Donald Trump im Januar 2025. Ihr Fernbleiben wurde in den Medien breit diskutiert.















