BBC strahlte vor 25 Jahren ein brisantes Interview mit Diana, Princess of Wales, aus. Nun veröffentlicht der Sender Infos dazu.
diana, princess of wales
Die britische Prinzessin Diana schüttete Andrew Morton ihr Herz aus. - Bang

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor 25 Jahren veröffentlichte BBC ein brisantes Interview mit Lady Diana.
  • Nun präsentiert der Sender eine handschriftliche Notiz der Prinzessin.

Nach Vorwürfen zu dem legendären BBC-Interview mit Diana, Princess of Wales, vor 25 Jahren hat der Sender nun eine Notiz präsentiert. Die Prinzessin habe darin festgehalten, dass gefälschte Dokumente keine Rolle für ihre Entscheidung gespielt hätten. Diese sollen einem Interview mit dem Sender vorausgegangen sein, hiess es am Freitagabend von BBC. Der Sender veröffentlichte allerdings keine Fotos oder Kopien von der Notiz.

BBC (british broadcasting corporation)
Das Logo des britischen Senders BBC (british broadcasting corporation). - Keystone

«Nachdem BBC eine unabhängige Ermittlung angekündigt hat, ist die handschriftliche Originalnotiz der Prinzessin wiedergefunden worden.» Dies hiess es in einem Statement des Senders. Man habe sie an die zuständigen Ermittler weitergereicht. Ergebnisse der Untersuchung sollten zeitnah veröffentlicht werden.

Vor 25 Jahren erschütterte Diana die Monarchie

Mit dem Interview hatte die 1997 tödlich verunglückte Prinzessin Diana vor 25 Jahren die britische Monarchie erschüttert. Mehr als 200 Millionen Menschen verfolgten, wie sie ungewöhnlich offen über die Untreue ihres Gatten Prinz Charles sprach. Die Queen zeigte sich danach Berichten zufolge empört darüber, dass ihre Schwiegertochter die Eignung von Charles für den Thron anzweifelte.

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Prinz Charles und Diana wenden sich bei einem Theaterbesuch den Rücken zu. Die einen priesen sie als Mischung aus Super-Modell und Mutter Teresa, andere hielten sie für eine rachsüchtige Ehefrau. - dpa

Dianas Bruder wirft dem Journalisten Martin Bashir vor, sich das Interview mit gefälschten Kontoauszügen verschafft zu haben. Diese sollten demnach den Eindruck erwecken, Menschen wären dafür bezahlt worden, Informationen über Diana preiszugeben. Man nehme die Vorwürfe «sehr ernst», sagte kürzlich BBC-Chef Tim Davie.

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