James Gunn kassierte für mehrere Entscheidungen ordentlich Gegenwind. Nun wehrt sich der neue Chef der DC Studios gegen den «respektlosen Aufschrei».
James Gunn wehrt sich.
James Gunn wehrt sich. - DFree/Shutterstock.com
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Das Wichtigste in Kürze

  • James Gunn muss sich in den sozialen Medien zurzeit grosse Kritik anhören.
  • Der neue DC-Chef hat unter anderem Henry Cavill als Superman-Darsteller gefeuert.
  • Jetzt verteidigt sich der 56-Jährige mit einem Post gegen die Kritik.

James Gunn (56) wehrt sich gegen seine Kritiker. Der neue Chef der DC Studios wird in den sozialen Medien derzeit für einige Entscheidungen schwer angegangen. Gunn hat unter anderem «Wonder Woman 3» gecancelt und Henry Cavill (39) als Superman-Darsteller gefeuert.

Erst am 1. November 2022 wurde der Regisseur («Guardians of the Galaxy») gemeinsam mit Peter Safran (57) als neuer Herr des DCU vorgestellt.

Auf Instagram und Twitter veröffentlichte James Gunn nun ein ausführliches Statement. «Eines der Dinge, derer sich Peter und ich bewusst waren, als wir die Stelle als Leiter der DC Studios antraten, war eine gewisse Minderheit von Leuten im Internet, die, nun ja, gelinde gesagt, aufbrausend und unfreundlich sein konnten», schreibt Gunn zu Beginn.

Das DC-Universum ist grösser als einzelne Schauspieler

Doch ihre Entscheidungen «basieren auf dem, was wir für die Geschichte und die DC-Charaktere, die es seit fast 85 Jahren gibt, für das Beste halten». Die Aussage dürfte sich wohl hauptsächlich auf den Plan, Superman verjüngen zu wollen, beziehen. «Vielleicht sind diese Entscheidungen grossartig, vielleicht auch nicht. Aber sie werden mit aufrichtigem Herzen und Integrität getroffen und immer mit der Geschichte im Hinterkopf».

Ein «respektloser Aufschrei» werde diese Entscheidungen nicht beeinflussen, macht James Gunn klar. Obwohl er schon Schlimmeres erlebt habe, sei er wie wohl keiner ein Fan davon, «belästigt oder beschimpft» zu werden.

«Grosse und wunderbare Zukunft für DC»

«Wir waren uns bewusst, dass es eine Zeit der Turbulenzen geben würde, als wir diese Stelle antraten», schreibt Gunn weiter. Und, mit Blick auf das umstrittene Handeln seiner Vorgänger: «Wir wussten, dass wir manchmal schwierige und nicht so offensichtliche Entscheidungen treffen mussten. Vor allem im Zusammenhang damit, was vor uns kam».

Die «Turbulenzen» bedeuten für Gunn nichts im Vergleich zu den Aufgaben, «eine grosse und wunderbare Zukunft für DC zu schaffen».

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