NDR stellt deutschen ESC-Beitrag vor

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Gut elf Wochen vor dem Finale des Eurovision Song Contests lüftet der NDR endlich das wohl gehütete Geheimnis um den deutschen Beitrag für den Musikwettbewerb. Barbara Schöneberger will Künstler und Lied in einem kleinen Clubkino vorstellen.

    eurovision song contest
    Barbara Schöneberger steht beim Public Viewing zum Eurovision Song Contest 2019 auf dem Spielbudenplatz in Hamburg auf der Bühne. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Monatelang haben Musikexperten und Fans des Eurovision Song Contest im Verborgenen getüftelt und verschiedenste Lieder mit verschiedensten Künstlern kombiniert.

    Was dabei herausgekommen ist, hat der federführende Norddeutsche Rundfunk (NDR) bislang allerdings nicht verraten.

    Gleichzeitig hatten sich die Macher in diesem Jahr gegen einen offiziellen Vorentscheid mit Zuschauerbeteiligung entschieden.

    Heute (21.30 Uhr) wird Barbara Schöneberger das Geheimnis nun endlich lüften und in der Sendung «Unser Lied für Rotterdam» auf dem Sender One den deutschen Beitrag für den Musikwettbewerb vorstellen. Die 45-minütige Sendung wird erst wenige Stunden vorher in einem Hamburger Clubkino, der Astor Filmlounge in der Hafen-City, aufgezeichnet. Deutschland ist als wichtiger Geldgeber automatisch für das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Rotterdam (Niederlande) am 16. Mai gesetzt.

    In den vergangenen fünf Jahren waren die deutschen Künstler - mit Ausnahme von Michael Schulte (2018/4. Platz) - allerdings wenig erfolgreich und landeten zumeist auf den hinteren Plätzen. Der letzte grosse Erfolg liegt mit Lenas «Satellite» bereits zehn Jahre zurück. Sie hatte sich 2010 in Oslo auf Platz 1 gesungen. Davor hatte Nicole 1982 in Grossbritannien mit «Ein bisschen Frieden» gewonnen. ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber hatte deshalb im vergangenen Jahr ein neues Auswahlverfahren erwogen.

    Für die Auswahl 2020 wurde das schnell in die Tat umgesetzt. In diesem Jahr wurde der Beitrag deshalb ganz ohne Beteiligung der Fernsehzuschauer schon Mitte Dezember ausgewählt. Aus 607 Künstlern und 568 Liedern waren in einem mehrstufigen Verfahren die jeweils besten ausgewählt und dann nochmals miteinander kombiniert worden.

    Am Ende kamen 20 Kombinationen aus 10 Künstlerinnen und Künstlern und 17 Liedern heraus, wie der NDR mitteilte. Die wurden schliesslich von einer Expertenjury aus 20 Musikprofis und einer sogenannte Eurovisions-Jury aus 100 ESC-Kennern bewertet. Der Beitrag mit den meisten Stimmen aus beiden Jurys wird nun am Donnerstag vorgestellt.

    24 der insgesamt 41 Teilnehmerländer haben ihre Künstler für den weltweit grössten Musikwettbewerb bereits bekannt gegeben. Bis zum 9. März müssen laut den Regularien die Teilnehmer aller Länder feststehen. Die Halbfinals gehen am 12. und 14. Mai über die Bühne. Bereits für das Finale gesetzt sind neben Deutschland Frankreich, Grossbritannien, Italien, die Niederlande und Spanien.

    2019 hatte Duncan Laurence mit «Arcade» den Sieg für die Niederlande geholt. Deshalb findet der ESC in diesem Jahr in Rotterdam statt. Gastgeber ist immer das Land des Vorjahressiegers.

    Kommentare

    Weiterlesen

    KI
    93 Interaktionen
    Gefahr
    x
    21 Interaktionen
    «Fire!»

    MEHR IN PEOPLE

    Guy Parmelin Martin Pfister
    1 Interaktionen
    Bundesrat privat
    «Happy Day»
    4 Interaktionen
    Renovierung
    Prinz Andrew
    22 Interaktionen
    Nach Festnahme
    Kim Kardashian
    26 Interaktionen
    Für ihre vier Kinder

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    2 Interaktionen
    Berlin
    Oktoberfest 2026
    Rekord
    Oktoberfest
    Tragischer Unfall
    x
    247 Interaktionen
    Wie geht das?