Die MTV Europe Music Awards kommen nach Deutschland! Der begehrte Musikpreis wird im November 2022 zum ersten Mal in Düsseldorf vergeben.
Ed Sheeran hat 2021 bei den MTV EMAs abgeräumt.
Ed Sheeran hat 2021 bei den MTV EMAs abgeräumt. - getty/[EXTRACTED]: John Phillips-Pool/Getty Images for MTV

Das Wichtigste in Kürze

  • Erstmals werden die MTV Europe Music Awards in Düsseldorf verliehen.
  • Die Nominierungen werden noch folgen.
  • Wie immer, sind aber Auftritte von grossen Stars geplant.

Die MTV Europe Music Awards (EMAs) werden dieses Jahr in Düsseldorf im PSD Bank Dome vergeben. Das hat der Veranstalter nun in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Damit findet die Preisverleihung zum sechsten Mal in Deutschland statt.

Am 13. November werden die MTV EMAs live in mehr als 170 Länder übertragen, geplant sind wie immer Performances hochkarätiger Stars.

Nominierungen folgen

Die Nominierten sowie auftretenden Künstler und Moderatoren sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. «Düsseldorf hat eine lebendige, pulsierende, vielseitige und genreübergreifende Musikszene», erklärt Miriam Koch, Dezernentin für Kultur und Integration der Stadt Düsseldorf. Die EMAs würden für Vielfalt, Internationalität und Diversität stehen. «Die Landeshauptstadt und diese grossartige Veranstaltung passen hervorragend zusammen.»

sam smith
Das Videostandbild zeigt Sam Smith, der bei den MTV European Music Awards 2020 auftritt. - dpa

Auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller freut sich auf die internationale Veranstaltung. «Diesen November wird der internationale Musik-Fokus auf die Landeshauptstadt gerichtet sein, sie wird zum Hotspot der modernen Popkultur.»

MTV EMAs kamen 1994 zum ersten Mal nach Deutschland

Das erste Mal fanden die MTV EMAs 1994 in Deutschland statt, genauer gesagt, in Berlin. 2009 wurde die Preisverleihung erneut in die Hauptstadt verlegt. 2007 war München an der Reihe, 2001 und 2012 Frankfurt.

2021 wurden die MTV Europe Music Awards live aus Ungarn übertragen. Zum ersten Mal wurde dort der «Generation Change»-Preis verliehen. Damit werden Aktivistinnen und Aktivisten ausgezeichnet, die sich für die LGBTQ+-Bewegung einsetzen.