Moritz Bleibtreu setzt auf Dialog - aber nicht Social Media

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    Der Schauspieler findet es wichtig, dass Menschen sich miteinander auseinandersetzen. Diskussionen in den sozialen Medien hingegen erachtet er als kaum gewinnbringend.

    Moritz Bleibtreu setzt auf echte Kommunikation. Foto: Georg Wendt/dpa
    Moritz Bleibtreu setzt auf echte Kommunikation. Foto: Georg Wendt/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Schauspieler Moritz Bleibtreu (50) setzt in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie auf den Dialog.

    «Die Situation ist dafür gemacht, dass sich Menschen immer mehr spalten lassen und sich immer mehr auseinander dividieren. Ich versuche, so etwas als Anlass zu nehmen, noch mehr auf Menschen zuzugehen. Vor allem auf die, die gegebenenfalls eine andere Meinung haben», sagte Bleibtreu der Deutschen Presse-Agentur.

    Die sozialen Medien sieht der 50-Jährige in diesem Zusammenhang äusserst kritisch, da diese keine echte Kommunikation zulassen würden. «Ich glaube, dass jede Diskussion, die in Kommentarspalten in sozialen Medien geführt wird, obsolet ist und einfach nur alles schlimmer macht.»

    Ausserdem müsse man aus seiner Sicht nicht immer zu allen Themen seine Meinung öffentlich äussern. «Ich glaube nicht, dass eine ewig weitergeführte Diskussion am Ende Positives bringt. Manchmal ist es auch ganz gut, mal ruhig zu sein.»

    Bleibtreu ist seit diesem Donnerstag in der Serie «Blackout» zu sehen, die beim Streamingdienst Joyn läuft. Darin spielt er einen Hacker, der einen europaweiten Stromausfall aufklären will. Die sechsteilige Reihe basiert auf dem Bestseller von Marc Elsberg.

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