Der US-Amerikaner Mark Lanegan war als Songwriter, Sänger und Autor sehr bekannt. Nun ist er im Alter von 57 Jahren in Irland gestorben.
Mark Lanegan
Mark Lanegan ist mit 57 Jahren gestorben. - imago images/ZUMA Press

Das Wichtigste in Kürze

  • Mark Lanegan, der Sänger der Band Screaming Trees, ist mit 57 verstorben.
  • Der Sänger galt als Pionier des Grunge.
  • Das letzte Album Lanegans erschien 2020.

Der Sänger der ehemaligen Band Screaming Trees, Mark Lanegan, ist im Alter von 57 Jahren gestorben. Lanegan gilt als Pionier des Grunge. Sein Markenzeichen war seine tiefe, kratzige Stimme. Doch der US-Amerikaner war nicht nur Sänger, sondern auch Songwriter und Autor.

Er galt als Pionier des Grunge. Seine Stimme ist mehr als aussergewöhnlich: Der Tod des US-amerikanischen Sängers Mark Lanegan hat eine Lücke in der Welt der Musik hinterlassen.

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Mark Lanegan bei einem Auftritt 2012 - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Stars wie Iggy Pop und Joy-Division-Bassist Peter Hook zeigten sich bestürzt. Das berichtete das Musikmagazin «Rolling Stone» am Dienstagabend unter Berufung auf Lanegans Publizisten. Lanegan sei am Morgen in seinem Zuhause im irischen Killarney gestorben, hiess es.

Screaming Trees – die Pioniere des Grunge

Auf dem Twitter-Account des Künstlers war zu lesen: «Ein geliebter Sänger, Songwriter, Autor und Musiker, er war 57 und hinterlässt seine Frau Shelley.»

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Mark Lanegan, der Sänger der Screaming Trees, auf einem Festival in Portugal im August 2018. EPA/JOSE COELHO *** Local Caption *** 54562062 - Keystone

Seine Karriere begann der 1964 im US-Bundesstaat Washington geborene Lanegan in den 1980er Jahren als Frontmann der Band Screaming Trees. Diese bezeichnete man später als Pioniere des Grunge. Dieser Sound der Screaming Trees, verband den Garagen-Rock der 60er mit dem Punk der 70er Jahre.

Letztes Album von Mark Lanegan erschien 2020

Später stand der Mark Lanegan auch mit Queens Of The Stone Age und The Gutter Twins auf der Bühne. Zeitgleich trieb Lanegan trotz einer langen Abhängigkeit von Heroin und Alkohol eine erfolgreiche Solokarriere in der Indie- und Bluesrock-Szene voran.

1990 veröffentlichte er mit «The Winding Sheet» sein erstes Soloalbum, auf das viele weitere folgen sollten. Das letzte Album ist noch nicht einmal zwei Jahre alt. Die Platte «Straight Songs of Sorrow» ist inspiriert von Lanegans Memoiren. Diese brauchte der Musiker im selben Jahr wie sein Buch («Sing Backwards and Weep») heraus.

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