Madonna feiert mit «Confessions II» das Dancefloor-Comeback
Madonna meldet sich mit «Confessions II» zurück und knüpft an ihr Dancefloor-Erfolgsalbum von 2005 an.

Madonna (67) veröffentlicht mit «Confessions II» ihr 15. Studioalbum und setzt erneut auf Dance-Pop mit Club-Atmosphäre. Das Werk erschien am 3. Juli und ist ihr erstes Studioalbum seit «Madame X» (2019), berichtet der «Stern».
Bereits 2024 hatte Madonna auf Instagram Einblicke in die Studioarbeit gegeben und neue Musik angekündigt. Sie arbeitete erneut eng mit Produzent Stuart Price zusammen, ihrem kreativen Wegbegleiter des Erfolgsalbums «Confessions on a Dance Floor».
Im April folgte schliesslich die offizielle Ankündigung des Albums und seines Veröffentlichungstermins. Das Cover greift bewusst die Bildsprache des Albums von 2005 auf und verweist damit auf dessen musikalisches Erbe.
Madonna: Rückkehr zu den Dancefloor-Wurzeln
Nach Einschätzung des «Rolling Stone» versteht sich «Confessions II» nicht als einfache Fortsetzung des früheren Erfolgs. Stattdessen verbindet Madonna aktuelle Clubmusik mit zahlreichen Anspielungen auf ihre eigene Karriere und die Geschichte elektronischer Tanzmusik.
Das rund 64 Minuten lange Album ist als fliessendes Hörerlebnis aufgebaut. Die 16 Titel gehen ohne Unterbrechung ineinander über und erinnern damit an ein klassisches DJ-Set.
Die erste Single «I Feel So Free» beschreibt den Dancefloor als Ort von Freiheit und Gemeinschaft. Wie der «NDR» berichtet, versteht Madonna die Tanzfläche dabei als persönlichen Rückzugsort und kreativen Freiraum.
Prominente Gäste und persönliche Themen
Produzent Stuart Price verantwortete erneut die gesamte Produktion des Albums. Es wirkten ausserdem unter anderem Andrew Watt, Cirkut, Mirwais, Arca, Parisi, Tainy, Feid und der belgische Musiker Stromae mit.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgt das Duett «Bring My Love» mit Sabrina Carpenter. Der «Rolling Stone» berichtet, dass beide Künstlerinnen den Song bereits im April beim Coachella-Festival erstmals gemeinsam präsentierten.
Neben energiegeladenen Dance-Tracks enthält das Album auch persönliche Stücke. Laut dem «NDR» zählen «The Test» mit Tochter Lourdes Leon sowie das emotionale «Fragile» dazu.
Erinnerung statt Nostalgie
Der «NDR» beschreibt das Album als musikalische Reise, die Bewegung und Emotionen miteinander verbindet. Madonna habe nach eigenen Angaben jeden Titel darauf geprüft, ob er auch körperlich funktioniere und beim Training überzeuge.
Der «Rolling Stone» bezeichnet «Confessions II» als ihr stärkstes Album seit mehr als zwei Jahrzehnten. Das Magazin hebt besonders hervor, dass Madonna frühere Einflüsse aufgreift, ohne ihr früheres Erfolgsalbum einfach zu wiederholen.

Auch der «Stern» verweist darauf, dass Madonnas Albumveröffentlichungen traditionell mehr als reine Musikprojekte sind. Mit «Confessions II» verbindet die Pop-Ikone erneut neue Songs, markante Bildsprache und den bewussten Bezug zu einem ihrer erfolgreichsten Karrierekapitel.
















