Capital Bra spricht offen über Drogensucht
Capital Bra spricht offen über seine Drogensucht und beschreibt eine langjährige Abhängigkeit sowie die folgen nach einer Überdosis und mehreren Entzügen.

Capital Bra (31) zählt laut der «T-online» zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Rappern der vergangenen Jahre. Vladislav Balovatsky, wie er bürgerlich heisst, spricht nun erstmals ausführlich über seine Drogensucht und deren Auswirkungen.
Im April 2026 streamte er nach einer Überdosis live aus einem Krankenwagen, berichtet die «N-TV». Im Spital wurde in der Folge eine Kokainpsychose diagnostiziert und medizinisch behandelt.
Der Rapper sagte im Interview mit dem «Spiegel», er habe bereits mit elf Jahren erste Drogen konsumiert. Heute sei er insbesondere von dem Schmerzmittel Tilidin abhängig, das er teilweise auf Rezept erhalte.
Capital Bra: Gescheiterte Entzüge und Abhängigkeit
Capital Bra schildert mehrere gescheiterte Entzüge im Verlauf seiner Suchtgeschichte über viele Jahre hinweg. Darunter sei auch ein einjähriger Aufenthalt in Dubai gewesen, der keine dauerhafte Abstinenz gebracht habe, berichtet die «T-online».
Ohne Tilidin leide er eigenen Angaben zufolge unter starken Schmerzen sowie Panikattacken im Alltag. Weitere Substanzen wie Kokain beschreibt er als zeitweise besonders problematisch im Verlauf seiner Abhängigkeit.
Der Musiker betont, dass er wiederholt versucht habe, von der Sucht loszukommen. Trotz dieser Versuche sei es bisher nicht gelungen, dauerhaft clean zu bleiben.
Familie und persönlicher Alltag
Der Rapper ist Vater von fünf Kindern und lebt mit seiner Ehefrau im familiären Umfeld. Er sagt, er wolle seine Kinder nicht im Zustand von Drogenkonsum sehen oder betreuen.
Teilweise habe er sich deshalb zurückgezogen oder gewartet, bis die Kinder schliefen, um nach Hause zu kommen. Die Sucht habe seine Beziehung deutlich belastet und wiederholt zu Konflikten geführt.

Capital Bra äussert den Wunsch, künftig stabil zu bleiben und keine weiteren Entzüge mehr durchmachen zu müssen. Sein Ziel sei es, langfristig clean zu werden und für seine Kinder präsent zu sein.












