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    Kuss-Video an Konzert? Astronomer-CEO Byron wird freigestellt

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher, Karin Aebischer

    USA,

    Nachdem die Affäre des CEO mit der HR-Chefin aufgeflogen ist, leitet Astronomer eine Untersuchung ein. Und jetzt ist auch noch ein Kuss-Video aufgetaucht!

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    Dieses Video ging viral: Der CEO und die HR-Chefin fliegen auf. - X / @PopBase

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Tech-Unternehmen Astronomer leitet wegen der Affäre des CEO eine Untersuchung ein.
    • Er wurde bei einem Coldplay-Konzert in einer intimen Umarmung mit der HR-Chefin erwischt.
    • Jetzt soll ein Video offenbar zeigen, wie sich die beiden sogar küssen.
    • Nun wurde Byron als CEO per sofort freigestellt.

    Der Besuch eines Coldplay-Konzerts hat für Andy Byron, CEO des Tech-Unternehmens Astronomer, und Kristin Cabot, Personalverantwortliche der Firma, ein Nachspiel.

    Dort flog ihre Affäre auf, Astronomer leitet eine Untersuchung ein. Und nun berichten diverse US-Medien, dass der CEO von seinem Posten freigestellt wurde. Was ist passiert?

    Die Kiss-Cam zeigte die beiden in einer engen Umarmung auf dem grossen Bildschirm. Sofort duckten sie sich weg.

    Sänger Chris Martin sagte: «Entweder haben sie eine Affäre oder sie sind einfach sehr schüchtern.»

    Nun kommt es für die beiden noch dicker: Ein Video soll zeigen, wie sie sich während des Konzerts küssen. Veröffentlicht wurden die Szenen vom US-Portal «TMZ».

    Von hinten aufgenommen ist zu sehen, wie sich zwei Personen, die Byron und Cabot ähnlich sehen, küssen und vertraut wirken.

    Bereits nach dem ersten Umarmungs-Video sind die Recherchen zu den beiden im Netz losgegangen. Es wurde klar, dass Byron eigentlich verheiratet ist. Seine (Noch-)Ehefrau hat zuerst seinen Namen von ihren Social-Media-Profilen gelöscht und sie dann deaktiviert.

    Hattest du schon mal eine Affäre?

    Im Internet kursierte ein Schreiben, das angeblich von CEO Andy Byron stammen soll. Doch die Entschuldigung erwies sich als gefälscht. Das schreibt auch Astronomer in einem Statement am Freitagabend.

    Das Tech-Unternehmen teilt mit, dass neben dem CEO und der HR-Chefin keine Mitarbeitenden beim Konzert gewesen seien.

    Andy Byron wird als «toxischer Chef» beschrieben

    Der Verwaltungsrat habe eine formelle Untersuchung in dieser Angelegenheit eingeleitet, schreibt das Unternehmen. «Astronomer ist den Werten und der Kultur verpflichtet, die uns seit unserer Gründung geleitet haben.» Von den Führungskräften erwarte man, dass sie in Bezug auf Verhalten und Verantwortlichkeit «Massstäbe setzen». In Kürze werde man weitere Details bekannt geben.

    Gegenüber der «New York Post» sprach ein ehemaliger Astronomer-Mitarbeiter über Byron. Er sei eine «geldgieriger, aggressiver und toxischer» Chef. Die Angestellten würden sich «den Arsch ablachen und es verdammt nochmal geniessen, wie er blossgestellt wird».

    Kommentare

    User #4751 (nicht angemeldet)

    "Schminkt euch jetzt"? Der bessere Ratschlag wäre es gewesen, "Seid treu, ehrlich und/oder fair".

    User #4557 (nicht angemeldet)

    Es traf die richtigen. Beides selbsternannte Gutmenschen die Anderen ständig vorsagen was richtig und falsch ist. Und dann sieht die ganze Welt, wie sie ihre Liebsten betrügen. Ja, das ist wohl die Höchststrafe für einen woken Moralisten.

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