Leavitt: Strasse von Hormus für US-Energieversorgung nicht nötig

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USA,

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind nach den Worten von US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt nicht auf die Strasse von Hormus zur Sicherung der eigenen Energieversorgung angewiesen.

ARCHIV - Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, spricht mit Reportern im James Brady Press Briefing Room im Weißen Haus. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
ARCHIV - Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, spricht mit Reportern im James Brady Press Briefing Room im Weißen Haus. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa - Keystone/AP/Julia Demaree Nikhinson

«Wir wollen, dass die Strasse offen für den weltweiten Ölmarkt ist, damit Preise stabilisiert werden und wieder sinken», sagte sie dem US-Sender Fox News. Leavitt zufolge stehen US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Aussenminister Marco Rubio weiterhin im Austausch mit europäischen und arabischen Verbündeten, um sie stärker bei der Sicherung der Meerenge südlich des Irans einzubinden. «Dies liegt mehr in ihrem Interesse als im Interesse der Vereinigten Staaten», sagte sie weiter.

Sie erinnerte daran, dass die USA Nettoexporteur von Öl seien. Tatsächlich profitiert die US-Wirtschaft zwar von der aktuellen Entwicklung. Diese ist robuster als etwa Europa gegenüber hohen Energiepreisen. Dies schützt das Land jedoch nicht vor marktbedingten Preissteigerungen im Inland: Da Öl an internationalen Börsen gehandelt wird, schlagen die globalen Preissprünge dennoch direkt auf die US-Verbraucher durch.

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Kommentare

User #3534 (nicht angemeldet)

"Dies schützt das Land jedoch nicht vor marktbedingten Preissteigerungen im Inland"?! Mit anderen Worten: Kriminelle Machenschaften! Hoffentlich packt Trump auch diese an den Wurzeln!

User #2536 (nicht angemeldet)

Für die USA stimmt das schon. Nur sind alle US- "Verbündeten" dort darauf angewiesen. Wenn sie kein Öl/Gas exportieren und keine Lebensmittel importieren können, dann werden deren Völker ziemlich schnell wütend und die USA werden schneller aus diesen Ländern rausgeworfen, als Eis in der Wüste schmilzt:-)

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