Klum-Gatte Tom Kaulitz wegen Krankheit wie «vom Teufel besessen»
Tom Kaulitz wurde von einer neuen Attacke seiner starken Cluster-Kopfschmerzen erwischt. Der Musiker macht deutlich, wie sehr das Leiden seinen Alltag bestimmt.

Das Wichtigste in Kürze
- Tom Kaulitz leidet seit Jahren unter unheilbaren Cluster-Kopfschmerzen.
- Seine aktuelle Attacke lasse ihn «wie vom Teufel besessen» aussehen.
- Die medikamentöse Behandlung sorge beim Musiker nicht immer für eine Besserung.
Bei Tom Kaulitz (36) brummt der Schädel: Der Tokio-Hotel-Star leidet seit Jahren unter starken Cluster-Kopfschmerzen. Im Podcast «Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood» spricht er mit Zwillingsbruder Bill nun erneut über die Plagen der unheilbaren Krankheit.
Der Ehemann von Heidi Klum (52) wurde von einer neuen Attacke überrollt: «Leider bin ich in meiner Clusterkopfschmerz-Periode angekommen. Ich hatte jetzt über ein Jahr Pause und es ist zurück in voller Breitseite.» Seit einer Woche kämpfe er wieder gegen die heftigen Schmerzen, die ihn mit voller Wucht erreicht hätten, erklärt Tom.

Bei Cluster-Kopfschmerzen handelt es sich um extrem starke, meist einseitige Schmerzattacken im Bereich von Augen, Stirn und Schläfe. Attacken treten plötzlich auf und können bis zu drei Stunden anhalten. Dies passiert meist über Tage oder Wochen hinweg – in sogenannten Cluster-Phasen.
«Würde mir am liebsten den Kopf abhacken»
Genau in einer solchen Phase befindet sich Tom Kaulitz derzeit. Eine Belastung, die dem Musiker im Alltag viel abverlangt. «Ich hatte gestern eine Attacke. Ich habe wirklich für eineinhalb Stunden gedacht, ich würde mir am liebsten den Kopf abhacken», erinnert er sich.

Seine Schmerzintensität bewertet er rückblickend mit «Stufe zehn». Womit deutlich wird, wie schlimm sich die Momente einer solchen Attacke anfühlen müssen. Nicht umsonst wird das Leiden auch als «Suizid-Kopfschmerz» bezeichnet.
Tom Kaulitz sieht aus «wie vom Teufel besessen»
Seine Erkrankung gilt als nicht heilbar, kann jedoch medikamentös behandelt werden. Der 36-Jährige selbst versucht, seine Schmerzen mit Spritzen, Infusionen und Nasensprays zu lindern – jedoch mit mässigem Erfolg.
Tom Kaulitz weiss: «Wenn ich auf einer Zehn bin, dann geht gar nichts. Da sehe ich wirklich aus wie vom Teufel besessen.» Denn selbst starke Medikamente bieten keine Garantie für Schmerzfreiheit, was die psychische Belastung der Betroffenen zusätzlich erhöht.

Bereits 2022 thematisierte der Tokio-Hotel-Star sein dramatisches Leiden. Zwillingsbruder Bill beschrieb dabei, was bei einer Attacke in Toms Körper vorgeht.
«Deine Augen hängen dann runter oder deine eine Gesichtshälfte. Ich sehe, dass du gar nicht mehr richtig gucken kannst. Du musst dich dann sofort hinlegen und dann muss alles ruhig, schwarz und dunkel um dich sein. Du kannst dich fast gar nicht bewegen.»
Ablenkung findet der künftige «Wetten, dass..?»-Host in solchen dunklen Momenten in Fernsehen oder Podcasts – so aktuell auch wieder mit seinem Bruder. Das Gespräch der beiden Herren scheint sich positiv auf seine heftige Schmerzempfindung auszuwirken. Tom betont: «Jetzt gerade geht es mir gut.»
















