Klinik-Mitarbeiter wollte Kates Krankenakte verkaufen

    Luca Micheli
    Luca Micheli

    Grossbritannien,

    Ein Klinik-Mitarbeiter versuchte nach Prinzessin Kates Operation Anfang 2024, hochsensible Daten zu Geld zu machen. Jetzt sind die Untersuchungen abgeschlossen.

    Prinzessin Kate
    Prinzessin Kate im Juni 2026. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Prinzessin Kate unterzog sich Anfang 2024 einer Unterleibsoperation.
    • Ein Mitarbeiter der London Clinic wollte ihre Krankenakte veröffentlichen, um mit Gerüchten aufzuräumen.
    • Dieser wurde zunächst abgemahnt, später dann entlassen.
    • Laut der britischen Datenschutzbehörde habe es seitens der Klinik keine aufsichtsrechtlichen Verstösse gegeben.

    Sie kann wieder strahlen: Nach ihrer Krebserkrankung 2024 nahm Prinzessin Kate (44) diese Woche erstmals wieder am traditionellen Pferderennen Royal Ascot teil. In sommerlich-gelbem Kleid inklusive einer ausgefallenen Kopfbedeckung aus Tüll fuhr der Royal mit Ehemann Prinz William per Kutsche ein.

    Ein Bild, das man sich gewöhnt ist, die letzten beiden Jahre vor einem ernsten Hintergrund aber pausieren musste. Im März 2024 machte die dreifache Mutter ihre Krebserkrankung öffentlich, schränkte ihre öffentlichen Auftritte stark ein. Entdeckt wurde die Diagnose rund zwei Monate zuvor bei einer Unterleibsoperation.

    Prinzessin Kate
    Erstrahlt in sommerlich-frischem Gelb: Prinzessin Kate am Royal Ascot vor wenigen Tagen. - keystone

    Nachdem auf Social Media unzählige Spekulationen um ihren Gesundheitszustand losgetreten worden waren, wurden schwere Vorwürfe gegen einen Mitarbeiter der London Clinic laut, in der sich Kate behandeln liess. Dieser soll versucht haben, auf ihre Krankenakte zuzugreifen – mit dem Ziel, diese verkaufen zu wollen.

    Klinik spricht von Einzelfall

    Gegen den Verdacht auf unbefugten Zugriff leitete die britische Datenschutzbehörde (ICO) damals eine Untersuchung ein. Nun ist der Fall abgeschlossen, wie ein Bericht zeigt.

    Demzufolge erhielt der Mitarbeiter von seinem Arbeitgeber nach Bekanntwerden des Vorfalls eine Verwarnung, was die Datenschutzbehörde als «angemessene und verhältnismässige» Reaktion bezeichnet. Aufseiten der Klinik habe es demnach keine aufsichtsrechtlichen Verstösse gegeben. Auch Hinweise auf organisatorische Probleme in der Gesundheitsversorgung hätten sich keine ergeben.

    Prinzessin Kate
    Ein Auszug britischer Medien, nachdem Kate im März 2024 ihre Krebsdiagnose öffentlich gemacht hatte. - keystone

    Wie der «Daily Mirror» nun schreibt, wurde der besagte Mitarbeiter nach einer internen Untersuchung entlassen. Ein Sprecher der Privatklinik zeigt sich gegenüber der BBC erleichtert. Man sei froh, dass die Zusammenarbeit mit dem ICO diesen «traurigen und isolierten Vorfall» zu einem Ende gebracht habe.

    London Clinic häufig von Royals besucht

    Ian Hulme, bei der ICO für die regulatorische Aufsicht zuständig, betonte die Wichtigkeit des Vertrauens zwischen Patienten und Gesundheitseinrichtungen.

    Prinzessin Kate
    Zu Beginn des Jahres 2025 bestätigte Kate, in Remission zu sein, und kehrte schrittweise zu öffentlichen Terminen zurück. - keystone

    Man sollte darauf vertrauen können, dass die im Gesundheitswesen preisgegebenen Informationen sicher und vor Ausbeutung geschützt seien. Werde dieses Vertrauen gebrochen, soll das Gesetz greifen dürfen, erklärte Hulme der BBC.

    Gehst du zur Krebsvorsorge?

    Die London Clinic nahe des Regent's Parks im Zentrum Londons bezeichnet sich selbst als grösstes unabhängiges Privatkrankenhaus Grossbritanniens. Häufig wird es von Mitgliedern der Königsfamilie genutzt.

    Kommentare

    User #3886 (nicht angemeldet)

    gem. Gala die Seite für 10 Pfund.

    User #1462 (nicht angemeldet)

    Mitarbeiter wollte Kates Lederleggins verkaufen

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