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    Kino und Chanson: Charlotte Gainsbourg wird 50

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    Frankreich,

    Sie hat sehr berühmte Eltern, und ist doch eine ganz eigenständige Künstlerin: Heute feiert Charlotte Gainsbourg runden Geburtstag.

    Die französische Schauspielerin Charlotte Gainsbourg wird 50. Foto: picture alliance / dpa
    Die französische Schauspielerin Charlotte Gainsbourg wird 50. Foto: picture alliance / dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Seit vielen Jahren wandelt Charlotte Gainsbourg zwischen den Welten.

    Ihr Hauptberuf ist die Schauspielerei, aber ihre grosse Liebe gilt der Musik.

    Und so leistet sich die französische Actrice den Luxus, immer mal wieder ein Album herauszubringen, so wie vor einigen Jahren mit ihrer Songsammlung «Rest», von der sie sagte: «Das bin ich, ohne Filter». Heute feiert Charlotte Gainsbourg ihren 50. Geburtstag.

    Sie ist die Tochter von Chanson-Legende Serge Gainsbourg und Schauspielerin Jane Birkin, hat mittlerweile drei Kinder mit Schauspieler Yvan Attal, und erregte in den letzten Jahren Aufsehen mit provokanten Filme wie «Nymphomaniac» oder «Melancholia» von Regisseur Lars von Trier.

    Die am 21. Juli 1971 in London geborene Gainsbourg stand schon in frühen Jahren vor der Kamera. Bereits 1984 feierte sie ihr Leinwanddebüt an der Seite von Catherine Deneuve in «Paroles et musiques», und etwa zur gleichen Zeit versuchte sie sich als Sängerin, nahm ihre ersten Chansons auf, die ihr Vater geschrieben hatte. Und mit dem anrüchigen Duett «Lemon Incest» erarbeitete sie sich ihren Ruf als frühreife Nymphe. Filme wie «Das freche Mädchen» und »Die kleine Diebin» festigten den frühen Ruhm. In Agnès Vardas Liebesgeschichte «Die Zeit mit Julien» spielte sie gemeinsam mit ihrer Mutter Jane Birkin.

    In den 90er Jahren konzentrierte sich Charlotte Gainsbourg, vielleicht auch ausgelöst durch den frühen Tod ihres Vaters 1991, auf die Schauspielerei. Mit «Merci la vie» landete sie im gleichen Jahr in Frankreich einen Riesenerfolg, es folgten «Der Zementgarten», nach dem Roman von Ian McEwan, inszeniert von ihrem Onkel Andrew Birkin, die Jane-Austen-Verfilmung «Jane Eyre» und «Love etc.» (1997), eine melancholische Komödie, in der auch Gainsbourgs Lebensgefährte Yvan Attal dabei war. Auch «Meine Frau, die Schauspielerin» (2001) entstand in Zusammenarbeit mit Attal - der Film trägt unverkennbar autobiografische Züge.

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