Joaquin Phoenix bedankt sich bei früh gestorbenem Bruder

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USA,

Joaquin Phoenix wird zurzeit für seine Rolle in dem Psychothriller «Joker» gefeiert. Beim Filmfestival in Toronto bedankt sich der Schauspieler bei seinem Bruder für seine Karriere.

Joaquin Phoenix gutgelaunt auf der Berlinale. Foto: Ralf Hirschberger
Joaquin Phoenix gutgelaunt auf der Berlinale. Foto: Ralf Hirschberger - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Hollywood-Star Joaquin Phoenix («Joker», «Walk the Line») hat den Einfluss seines Bruders River Phoenix (1970-1993) auf seine Schauspielkarriere gewürdigt. In einer Rede bei einer Gala des 44.

Toronto International Film Festivals (TIFF) erzählte der 44 Jahre alte Schauspieler, dass sein Bruder ihn zur Schauspielerei ermutigt habe.

«Dafür stehe ich in seiner Schuld. Die Schauspielerei hat mir so ein unglaubliches Leben beschert», sagte er laut einem Video, das auf der Internetseite des Magazins «Variety» zu sehen ist.

Joaquin Phoenix war gerade 19 Jahre alt, als sein Bruder River mit 23 Jahren an einer Drogenüberdosis starb. In seiner Rede schilderte er detailliert den entscheidenden Moment: «Als ich 15 oder 16 Jahre alt war, kam mein Bruder River nach der Arbeit mit einer Videokassette des Films "Raging Bull" nach Hause. Er setzte mich hin und liess mich den Film schauen.» Am nächsten Tag habe er ihn aufgeweckt und habe ihn den Film ein weiteres Mal sehen lassen. «Und dann sagte er: Du fängst wieder mit der Schauspielerei an. Das wirst du machen.» Er habe ihn nicht darum gebeten, sondern aufgefordert.

Joaquin Phoenix war dreimal für den Oscar und dreimal für den Golden Globe nominiert. 2006 gewann er einen Golden Globe für seine Rolle als Johnny Cash in dem Film «Walk the Line». Zuletzt übernahm er die Hauptrolle in dem Psychothriller «Joker». Phoenix verkörpert darin den legendären Batman-Gegenspieler. Der Film des US-Amerikaners Todd Phillips wurde beim Festival in Venedig mit dem Goldenen Löwen für den besten Film ausgezeichnet. Bei der Weltpremiere in Venedig wurde Phoenix für seine Darstellung mit achtminütigem Applaus gefeiert.

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