Ivanka Trump gibt ihre Modemarke auf

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    USA,

    Ivanka Trump beerdigt offenbar ihre eigene Modekollektion – gut ein Jahr nach dem die Präsidenten-Tochter offiziell aus der Marke ausgeschieden ist.

    Ivanka Trump
    Die Tochter von US-Präsident Donald Trump: Ivanka Trump. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ivanka Trump macht ihre Modemarke dicht.
    • Die Modekollektion erhielt wegen ihres Vaters, Donald Trump, öfters negativ Schlagzeilen.
    • Vor gut einem Jahr nahm sie einen Posten als Beraterin ihres Vaters im Weissen Haus an.

    Donald Trumps Tochter Ivanka gibt US-Medien zufolge ihre im Zuge der umstrittenen Präsidentschaft ihres Vaters zwischen die Fronten geratene Modemarke auf. Die 18 Angestellten der Firma seien bereits informiert worden, dass das Geschäft eingestellt werde, schrieb das «Wall Street Journal» am Dienstag. Auch die «Washington Post» und andere US-Medien zitierten aus einem Statement von Ivanka Trump, in dem es hiess, die Schliessung sei «der einzig faire Ausgang für mein Team und meine Partner».

    Mode als politischer Spielball

    Ivanka Trump hatte die Leitung der Firma nach der Wahl ihres Vaters abgegeben, um im Weissen Haus Beraterin zu werden. «Nach 17 Monaten in Washington bin ich nicht sicher, wann und ob ich wieder zum Unternehmen zurückkehren werde», heisst es in ihrer Stellungnahme. Die Modelinie war rasch zum Spielball politischer Interessen geworden – Trumps Gegner riefen zum Boykott, Anhänger zum Kauf auf. Einige US-Händler wie die Kaufhauskette Nordstrom nahmen Ivankas Mode aus dem Sortiment und wurden deshalb von Donald Trump scharf attackiert.

    Im Februar 2017 sorgte Donald Trumps Beraterin Kellyanne Conway, die zuvor schon mit dem Begriff «alternative Fakten» irritiert hatte, mit dem Aufruf «Kauft Ivankas Sachen» im Sender Fox für einen Eklat. Sie selbst bezeichnete den Auftritt als «gratis Werbung», was Ermittlungen wegen möglicher Verstösse gegen die Ethikregeln der US-Regierung nach sich zog. Danach wurde es relativ ruhig um die Marke, zuletzt gab es Berichte, wonach die kanadische Kaufhof-Mutter Hudson's Bay Artikel aus dem Angebot genommen haben soll.

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