Ingrid Noll lobt Merkels Flüchtlingspolitik

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    Deutschland,

    Menschen ohne Perspektive muss geholfen werden. Diese Ansicht vertritt Ingrid Noll und verteidigt gleichzeitig die Öffnung der Grenzen im September 2015.

    Die Schriftstellerin Ingrid Noll in ihrem Wohnzimmer. Foto: Uwe Anspach
    Die Schriftstellerin Ingrid Noll in ihrem Wohnzimmer. Foto: Uwe Anspach - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Krimi-Autorin Ingrid Noll (83) stellt der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein gutes Zeugnis aus.

    Insbesondere die Öffnung der Grenzen im September 2015 sei richtig gewesen, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Weinheim. «Den vielen Menschen ohne Perspektive musste einfach geholfen werden - das war völlig in Ordnung.»

    Die Kanzlerin sei sachlich und nicht eitel wie die vielen «Gockel» in der Politik, meint die Schriftstellerin, deren erster Roman den Titel trägt: «Der Hahn ist tot».

    Ob sie einen Flüchtling aufgenommen hätte, wenn sie jünger gewesen wäre? «Es gibt solche mit furchtbar traurigem Schicksal, andere benehmen sich nicht angemessen - ich hätte mir denjenigen jedenfalls genau angesehen», sagt die 83-Jährige. Sie selbst hat Erfahrungen als Flüchtling, nachdem sie mit ihrer Familie 1949 aus China hatte fliehen müssen.

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