Hulk Hogan: Witwe verklagt seine Ärzte
Erst kommen Hogans Tochter Brookes Zweifel, jetzt zieht seine Witwe nach – mit einer Millionenklage gegen die Ärzte.

Das Wichtigste in Kürze
- Ende Juli starb Wrestling-Legende Hulk Hogan (†71) an einem Herzinfarkt.
- Seine Tochter Brooke (37) zweifelt seit Wochen an der Todesursache.
- Nun schaltet sich auch seine Witwe Sky Daily (46) ein und will Hulks Ärzte verklagen.
Ende Juli starb Hulk Hogan (†71) an einem Herzinfarkt. Die Wrestling-Legende soll zuvor an gesundheitlichen Problemen gelitten haben. Unter anderem diagnostizierte man bei Hulk eine chronisch lymphatische Leukämie. Eine Krebsart, die die weissen Blutkörperchen befällt.
Kurz nach Hogans Tod meldete sich seine Tochter Brooke (37) zu Wort – mit deutlichen Zweifeln an der offiziellen Todesursache. Mit Bodycam-Aufnahmen von Polizisten und Notrufen wollte sie Licht ins Dunkel rund um den Tod ihres Vaters zu bringen.
Ärzte sind schuld
Jetzt schlägt auch Hulks Witwe Sky Daily (46) Alarm – und droht mit einer Millionen-Klage gegen die Ärzte. Sie ist überzeugt: Eine missglückte Hals-Operation hat den Tod von Hulk Hogan verursacht.
Im Mai musste sich Hogan einer riskanten Nackenoperation stellen. In den Monaten vor seinem Tod litt die Wrestling-Legende Berichten zufolge unter Atemnot und Schwäche. Sky behauptet, dass Hogans phrenische Nervenbahn – die die Atmung steuert – während des Eingriffs im Mai beschädigt wurde.
«Es zermürbt und schwächt»
Gegenüber der «Daily Mail» erklärte sie: «Das ist keine alarmierende (plötzliche) Todesursache. Es ist etwas, das einen zermürbt und schwächt.» Auf die Frage, ob dies zu seinem Tod beigetragen haben könnte, antwortete sie eindeutig: «Auf jeden Fall.»

Die überraschende Behauptung kam erstmals ans Licht, als Ergotherapeut Justin McCamey die Polizei einschaltete. Er soll ausgesagt haben, dass Hogans Nerv während der Operation durchtrennt wurde.
Darauf reagierte Sky gelassen: «Wir alle wissen schon seit einiger Zeit davon. Das ist keine brandneue Information.» Sky besteht ausserdem darauf, dass der Nerv nicht durchtrennt, sondern beschädigt wurde.
Die Witwe wies auch Online-Verschwörungstheorien zurück, die sich gegen Hogans Leibarzt Dr. Gerald Fitzgerald richteten, und betonte: «Ich finde es unverantwortlich, Ärzte zu verleumden. Dieser arme Mann hat ihm nicht einmal ein Rezept ausgestellt.»

Trotzdem bleibt Sky unbeirrt: Die angeblichen Fehler im Krankenhaus sollen Konsequenzen vor Gericht haben.
Der einbalsamierte Leichnam der Wrestling-Legende liegt seit mehr als fünf Wochen in einem Bestattungsinstitut in Clearwater. Während die Familie auf den Abschluss der medizinischen Untersuchung wartet.