Rechtsschutz: Wer zahlt, wenn ein Herbststurm dein Auto trifft?
Sturmböen, Überschwemmungen & Co.: Der Herbst birgt Gefahren für unser Hab und Gut. Wir geben dir Tipps, wie du Schäden vorbeugen kannst.

Das Wichtigste in Kürze
- Um das Auto vor Unwetter zu schützen, haben wir einige Tipps für dich.
- Wichtig ist aber allemal, dass du dich ausreichend versicherst.
Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Der Sommer neigt sich dem Ende zu und die goldene Zeit steht vor der Tür: Pumpkin Spice Latte, Spaziergänge in der Natur, bunte Blätter, frische Luft. Aber auch: Sturmböen, Äste, die krachen, und dein Auto mittendrin.
Ein dicker Ast auf der Windschutzscheibe? Willkommen im Herbst. Doch wer zahlt? Drei Tipps für dich:
1. Die Kaskoversicherung ist deine beste Freundin: Bei Schäden durch Naturereignisse wie Sturm, Hagel oder Hochwasser bezahlt meistens deine Teilkasko-Versicherung. Sie ist freiwillig, aber oftmals sinnvoll für Schäden bei heftigen Unwettern, wenn wieder einmal ein Blumentopf durch die Luft gewirbelt wurde und auf deinem Dach landete
2. Dein Nachbar ist nicht automatisch schuld: Fällt ein Baum vom Nachbargrundstück um, haftet er nur, wenn er seine Sorgfaltspflicht verletzt hat. Heisst: Der Baum war offensichtlich morsch, schlecht gepflegt oder hätte gefällt werden müssen. Dasselbe gilt für dich, wenn du deine Blumenkästen nicht ausreichend gesichert hattest und fremdes Eigentum oder sogar eine Person verletzt wurde, dann liegt die Haftung bei dir. Dann wird es Zeit, die Telefonnummer deiner Privathaftpflicht – Versicherung hervor zu grübeln und dort mal anzurufen.
3. Immer sofort melden: Schäden sofort deiner Versicherung melden, Belege und Bilder sammeln und einreichen. Wer wartet, verliert schnell Geld und Nerven.
Herbstromantik hin oder her: Es gibt halt Situationen, da sind wir froh darüber, eine Versicherung für unser Hab und Gut zu haben.
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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Emilia Rechtsschutz.