Howard Carpendale spricht über Alkoholsucht seiner Frau
Howard Carpendale enthüllt in seiner Autobiografie seine Affäre und den Alkoholkampf seiner Frau Donnice. Ein schonungsloser Blick auf 80 Jahre Leben.

Howard Carpendale öffnet sein Herz und gewährt tiefe Einblicke in sein bewegtes Leben. In seiner neuen Autobiografie «Unerwartet» beleuchtet er nicht nur seine glanzvolle Karriere, sondern auch die dunklen Momente seiner Vergangenheit.
Howard reflektiert über sein Leben laut «N-TV» mit den Worten: «Keiner geht durch 80 Jahre ohne dunkle Flecken, das ist ein Teil des Lebens von Drogensucht bis Depression.» Der Künstler zeigt sich dabei erstaunlich selbstkritisch und menschlich, wenn er ergänzt: «Zugleich finde ich es zutiefst menschlich, Fehler zu machen.»
Das Buch erscheint wenige Wochen vor Carpendales 80. Geburtstag am 8. Januar. Es verspricht schonungslose Ehrlichkeit über ein Leben voller Höhen und Tiefen.
Howard Carpendale hatte eine Affäre in Monaco
1994 drehte Howard Carpendale für die RTL-Serie «Matchball» in Monaco und geriet in eine emotionale Achterbahnfahrt. Während der Dreharbeiten verliebte er sich in eine andere Frau, obwohl er seiner Partnerin Donnice gerade eine Liebeserklärung gemacht hatte.
Der Musiker beschreibt diese Zeit laut «schlager.de» mit den Worten: «Monaco, Sonne, Glamour und ein klopfendes Herz – jeder Tag, jede Nacht ist wie ein schöner Traum. Ich bin wie ausgewechselt.»

Diese Affäre wurde zum Wendepunkt in seiner Beziehung zu Donnice. Howard Carpendale gestand seiner Partnerin den Seitensprung und brach damit ihre Welt zusammen.
Donnices Kampf gegen die Alkoholsucht
Die Enthüllung der Untreue stürzte Donnice in einen Abgrund aus Alkohol und Verzweiflung. Ihre traumatische Vergangenheit mit über 30 Pflegefamilien und einem Umfeld voller Alkoholprobleme verstärkte ihre Verwundbarkeit zusätzlich.
«Wenn ich nach Hause komme, ist Donnice meist betrunken und schläft», so Howard Carpendale. Er beschreibt seine Verzweiflung bei der Suche nach versteckten Flaschen und seine Hilflosigkeit angesichts ihrer Erkrankung.

Der Sänger äussert im Buch seine Wut über die gesellschaftliche Verharmlosung des Alkohols: «Wir leben in einer Gesellschaft, die das Kiffen verteufelt, aber den Alkohol verharmlost. (...) Ich hasse es. Ich hasse King Alcohol.»
Der Weg zur Heilung und wahren Liebe
Nach jahrelangem Kampf und mehreren gescheiterten Therapieversuchen gelang Donnice schliesslich der Ausstieg aus der Sucht. Seit sechs Jahren lebt sie der «Bunte» zufolge nun abstinent, und die Beziehung zu Howard hat eine neue Qualität erreicht.
«Es ist eine tiefe, stille Liebe, die uns verbindet. Wir sind Mann und Frau, und wir sind Seelenverwandte», erzählt er. 2018 heirateten die beiden nach all den turbulenten Jahren und fanden endlich zu innerem Frieden.












