Harrison Ford

    Harrison Ford packt aus – so schlimm war seine Depression

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    USA,

    Harrison Ford spricht über eine schwere Depression in seiner Jugend und seinen Weg aus der Isolation.

    Harrison Ford
    Harrison Ford hat über seine Depression in jungen Jahren gesprochen und beschreibt, wie stark ihn diese Zeit geprägt hat. (Archivbild) - keystone

    Der heute 83-jährige Hollywood-Star Harrison Ford spricht so offen wie selten. Er blickt auf eine schwere depressive Phase in seiner Jugend zurück – und schildert, wie isoliert er damals lebte.

    Wie «Entertainment Weekly» berichtet, litt Ford während seines Studiums am Ripon College unter erheblichen psychischen Problemen. Er habe sich selbst als sozial stark zurückgezogen beschrieben und angegeben, sich psychisch nicht wohlgefühlt zu haben.

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    Der Alltag sei von Isolation geprägt gewesen. Wie «Vanity Fair» berichtet, habe Ford kaum Kontakte gepflegt und sich oft in seinem Zimmer aufgehalten, statt am Studentenleben teilzunehmen.

    Mehr als nur eine schwierige Phase

    Seine Aussagen zeigen, dass es sich nicht nur um eine kurze Tiefphase handelte.

    Wie «People» berichtet, habe Ford gesagt, er habe sich in einem Zustand gefühlt, den er selbst als krank bezeichnen würde. Damit wird deutlich, wie ernst seine damalige Situation war.

    Eine entscheidende Wendung kam eher zufällig. Wie «Entertainment Weekly» berichtet, habe sich Ford für einen Schauspielkurs eingeschrieben – zunächst ohne grosse Erwartungen.

    Harrison Ford fand nach Depression zurück ins Leben

    Dieser Schritt habe ihm geholfen, aus seiner Isolation auszubrechen. Wie «Vanity Fair» berichtet, habe er dort erstmals Anschluss gefunden und ein Gefühl von Zugehörigkeit erlebt.

    Heute zählt Harrison Ford zu den grössten Namen Hollywoods. Mit Rollen in «Star Wars» und «Indiana Jones» wurde er weltberühmt. Dass ausgerechnet eine so schwierige Phase den Grundstein für seine Karriere legte, wirkt rückblickend bemerkenswert.

    Harrison Ford
    Harrison Ford hat sich erstmals ausführlich zu seiner Depression in jungen Jahren geäussert. (Archivbild) - keystone

    Seine Geschichte zeigt, dass psychische Probleme jeden treffen können – unabhängig von Erfolg oder Bekanntheit. Gleichzeitig macht sie deutlich, wie entscheidend neue Perspektiven und soziale Kontakte auf dem Weg aus einer Krise sein können.

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    Kommentare

    User #1108 (nicht angemeldet)

    War noch ein Hollywoodstar die gibt es in diesen Format gar nicht mehr. Die 80er und 90er waren einfach am besten.

    User #3143 (nicht angemeldet)

    Wir werden Dich und Deine tollen Filme vermissen

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