Nach den Vorstellungen von Johann Wolfgang von Goethe 1802 errichtet, strahlt die Bühne jetzt wieder in neuem Glanz. Rund sechs Millionen Euro sind in den Bau geflossen.
Das Goethe-Theater Bad Lauchstädt. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa
Das Goethe-Theater Bad Lauchstädt. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Vorabend des Geburtstages von Johann Wolfgang von Goethe öffnet am Freitag das einst unter seiner Leitung errichtete Theater in Bad Lauchstädt frisch restauriert.

Auf dem Programm steht die Premiere «Iphigenie auf Tauris» in der Inszenierung des Dramaturgen Holk Freytag. Zugleich beginne eine Veranstaltungsreihe zu Ehren des Theatergründers, teilte der Geschäftsführer Historische Kuranlagen und Goethe-Theater Bad Lauchstädt GmbH, René Schmidt, mit.

Das Goethe-Theater entstand 1802 nach den Vorstellungen des Dichters. Es gilt als einzigartiges Kleinod in der Theaterlandschaft und wird von wechselnden Ensembles bespielt. Seit 2015 wurde das Haus schrittweise restauriert. Rund sechs Millionen Euro seien mit Hilfe des Landes und weiterer Geldgeber investiert worden.

Etwa 16.500 Menschen aus dem In- und Ausland kamen vor der Corona-Pandemie nach Angaben der Theaterleitung pro Jahr in die Sommerspielstätte. Zu den Höhepunkten zählten Aufführungen während der Händel-Festspiele und Mozarts «Zauberflöte».

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