«Gleichberechtigung»: TV-Moderatorin stellt nur noch Frauen ein
Man müsse Frauen endlich das Mikro in die Hand drücken, findet Lola Weippert. Für ihre Firmen setzt die deutsche Moderatorin daher auf weibliche Angestellte.

Das Wichtigste in Kürze
- Lola Weippert führt «drei, vier» eigene Unternehmen.
- Dort setzt die Influencerin primär auf weibliche Angestellte, wie sie erklärt.
- Sie sei einfach «eine Frauenbefürworterin», so die TV-Moderatorin.
«Ich, für meine Firmen, stelle nur Frauen ein», sagt Lola Weippert.
Die 30-Jährige ist nicht nur TV-Moderatorin, sondern auch Unternehmerin. Im Podcast «Hörbar Rust» von Bettina Rust erklärt sie, «drei, vier» eigene Firmen zu führen. Und für die möchte Weippert offenbar nur weibliche Angestellte haben.
Frauenbefürworterin statt Männerhasserin
Warum? «Ich bin eine Feministin, ich möchte einfach nur Gleichberechtigung. Aber um diese zu leben, müssen wir den Frauen endlich das Mikro in die Hand drücken und Reichweite geben. Auch im finanziellen Sinne», so Lola.

Sie wolle deshalb aber nicht als «Männerhasserin» verstanden werden. Stattdessen sieht sich die Influencerin als «eine Frauenbefürworterin». Es sei an der Zeit, «dass wir Frauen mal am Zug sind», meint Lola Weippert.
Von Handwerkern nicht ernst genommen
Die Moderatorin hat unter anderem eine Immobilienfirma. In dem Podcast kommt sie auch auf schlechte Erfahrungen mit männlichen Handwerkern zu sprechen. Die hätten sie anfangs teilweise ignoriert.
«Die haben mich nicht ernst genommen», erzählt Weippert. Auch der Notar sei offenbar davon ausgegangen, dass nicht sie, sondern ihr Vater das Grundstück kaufen möchte. Das stiess der 30-Jährigen sauer auf.

«Da denke ich mir so: Ich bin eine junge Frau – und das klingt jetzt vielleicht abgehoben. Aber ich habe mit meinen jungen Jahren wahrscheinlich mehr Geld verdient, als ihr es jemals machen werdet.»
Es nerve sie, dass sie sich immer rechtfertigen müsse, um als Frau auf dem Bau ernst genommen zu werden. Lola Weippert macht ihre Haltung klar: «Ja, ich bin die Bauherrin, und wenn du mich ignorierst: Hier ist die Tür, hau ab.»
«Haben alle einen Platz am Tisch verdient»
Die frühere «Temptation Island»-Moderatorin wünscht sich einen Umgang «auf Augenhöhe», betont sie. «Wir wollen euch nichts wegnehmen. Wir haben alle einen Platz am Tisch verdient», stellt sie klar.
Lola Weippert machte erst kürzlich eine Trennung durch. Besonders bitter: Ihr Freund verliess sie nur kurz vor ihrem 30. Geburtstag im März.
«Wir waren über ein Jahr zusammen, waren gemeinsam auf Weltreise. Das hat einfach eine riesige Lücke hinterlassen», sagte sie gegenüber der «Bild».
Lola Weippert: «Immerhin nicht betrogen»
In der schwierigen Zeit konnte sich die Influencerin auf ihre Familie und Freunde verlassen. «Meine Liebsten haben mich so toll aufgefangen und meine Angst, einsam zu sein, im Keim erstickt», so Weippert.
Die Hoffnung auf die Liebe hat sie trotz Trennungsschmerz aber nicht aufgegeben. Sie sei überzeugt davon, dass es im Laufe der Zeit mehrere «grosse Lieben» geben kann.

«Immerhin hat mich mein jetziger Ex-Partner nicht betrogen. Diese Erfahrung musste ich leider auch schon mehrmals machen», erzählte sie weiter.
Nicht betrogen zu werden, sei für manche wohl das Mindeste. Für sie sei es aber eine echte Steigerung.












