Else Buschheuer: «Hilfe zu akzeptieren, ist schlau»

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Deutschland,

Hilfe zu akzeptieren ist für viele nicht einfach. Sich selbst bescheinigt Else Buschheuer ein Helfersyndrom. In ihrem Buch «Hier noch wer zu retten?» beschäftigt sie sich mit diesen Themen.

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Else Buschheuer gewann den Reporterpreis für ihren Text «Kriegerin». - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Hilfe anzunehmen ist nach Einschätzung der Autorin Else Buschheuer (53) manchmal schwierig.

Aber: «Hilfe zu akzeptieren, ist schlau», sagte Buschheuer, die sich selbst ein Helfersyndrom bescheinigt, der «Tageszeitung» («taz», Samstag).

«Alte Leute, die partout nicht ins betreute Wohnen oder zu den Kindern wollen und nachher zu Hause über den Teppich fallen, sich den Oberschenkelknochen brechen und im Pflegeheim langsam vor sich hin eitern, sind nicht lernfähig», sagte die Autorin des Buchs «Hier noch wer zu retten?».

Sie selbst sei wegen einer Augenoperation zur «hilflosen Helferin» geworden, sagte Buschheuer. Sie werde deshalb in diesem Jahr auch keinen neuen Roman veröffentlichen. «2019 wird das Jahr, in dem ich die chirurgischen Baustellen abschliesse», sagte die Moderatorin.

«Ich muss wegen einer vererbten Schwäche im Mittelfussgelenk beide Füsse operieren lassen, dann kommt der Faden aus dem Auge - ich hatte vor einem Jahr eine Hornhauttransplantation und das Bangen um eine eventuelle Abstossung ist noch nicht abgeschlossen. Und dann lasse ich mir meine Silikon-Implantate aus den Brüsten nehmen», sagte die 53-Jährige dem Blatt.

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