Mit dem symbolischen Amt ist das Wohnrecht im Stadtschreiberhaus des Frankfurter Stadtteils verbunden. Die Auszeichnung wurde 1974 erstmals vergeben - Elmiger ist die 48. Stadtschreiberin.
Dorothee Elmiger bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises 2020. Foto: Arne Dedert/dpa/POOL/dpa
Dorothee Elmiger bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises 2020. Foto: Arne Dedert/dpa/POOL/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schriftstellerin Dorothee Elmiger («Aus der Zuckerfabrik») wird neue Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim.

Sie löst die Übersetzerin Anne Weber ab. Die Auszeichnung ist mit 20 000 Euro dotiert. 

Elmiger, die 1985 geboren wurde und in Zürich lebt, sagte am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur: «Es befinden sich unter den früheren Stadtschreiberinnen und Stadtschreibern so viele, die für mich als Leserin und Autorin von grosser Bedeutung sind. Es ist mir deshalb eine Ehre, nun ihre Nachfolge antreten zu dürfen.»

Zu ihren Värgängern zählen etwa Nobelpreisträgerin Herta Müller, Wolfgang Koeppen, Wilhelm Genazino und Uwe Timm. 

Die Jury würdigte in ihrer Begründung vor allem die «frische Eleganz, den sorgfältigen Strich und das präzise Timing» der Werke von elmiger. «Ihre Bücher sind faszinierende Kompositionen, die Motiven und Geschichten folgen und dabei assoziative Kreise ziehen, die sich immer neu verbinden», hiess es. 

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