Doku über «Haftbefehl» bricht Tabus auf Netflix

Maike Lindberg
Maike Lindberg

Deutschland,

Die neue Haftbefehl-Doku auf Netflix gewährt tiefe Einblicke in das Leben des Rappers. Sie erzählt von Absturz, Kokain und radikal ehrlicher Selbstreflexion.

haftbefehl doku
Über den Deutsch-Rapper «Haftbefehl» gibt es nun eine Doku auf Netflix. - keystone

Die Netflix-Dokumentation «Babo – Die Haftbefehl-Story» begleitet den Rapper Haftbefehl, mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan (39), über zwei Jahre hinweg. Der Film ist die Produzenten-Premiere von Schauspieler Elyas M’Barek, wie «Der Standard» berichtet.

Im Zentrum der Doku stehen Haftbefehls schwierige Jugend im Offenbacher Mainparkviertel, Familienschicksale und sein Aufstieg im Musikgeschäft, so die «taz». Die Kameras dokumentieren, wie Auftritte, Studioarbeit und Familienleben oft von psychischen Problemen, schwerer Depression und Sucht nach Kokain überschattet werden.

«Haftbefehl»-Doku zeigt Leben des Deutsch-Rappers

Wie «Netflix» mitteilt, gewährt der Film uneingeschränkten Zugang: Interviews mit Haftbefehl und Wegbegleitern, dazu Szenen aus Backstage, Hotels und Therapie.

Bereits in der Eröffnung sagt Anhan: «Mir geht’s gut, Brudi. Ich war in Therapie. Ich war schon tot», so der «Stern».

Hörst du gewaltverherrlichende Musik?

Regisseur Sinan Sevinc und der Journalist Juan Moreno stellen unbequeme Fragen, nichts bleibt ausgespart.

Ein schonungslos offenes Porträt

Die Doku verzichtet auf Glorifizierung. Stattdessen wird sichtbar, wie Haftbefehl beinahe an seinen Ängsten und Drogen zerbrochen wäre.

Der Rapper «Haftbefehl spricht in der Netflix-Doku offen über seine Vergangenheit.

Andere Künstler wie Xatar loben seine Authentizität, doch die Doku entzieht sich jedem Heldenmythos, wie die «HessenSchau» betont. Eine Schlüsselrolle spielt Elyas M’Barek, der Haftbefehl lange kennt und offen über die Motivation zur Produktion spricht.

Laut «t-online» sei dies für M’Barek ein zutiefst persönliches Projekt – der Rapper habe es selbst gewollt. Die Doku ist seit dem 28. Oktober exklusiv auf Netflix verfügbar.

Kommentare

User #3240 (nicht angemeldet)

Also eine Doku über einen Haftbefehl zu bewerben, finde ich total überflüssig. Die Interessierten wissen es bereits und der übrige Rest der Welt braucht es nicht zu wissen. Recourcenverschwendung, ja, genau wie mein Kommentar.😀

User #1392 (nicht angemeldet)

Netflix ist zu teuer und der Inhalt wird immer schlimmer.

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