Collien Fernandes fürchtet sich vor «Ulmen-Ultras»
Collien Fernandes spricht erneut über die Folgen ihrer Vorwürfe gegen Ex Christian Ulmen. Sie bekomme weiterhin massive Hassnachrichten und Morddrohungen.

Das Wichtigste in Kürze
- Collien Fernandes berichtet erneut von Hassnachrichten und Morddrohungen gegen sie.
- Sie macht die Verteidigungsstrategie von Ex Christian Ulmen mitverantwortlich dafür.
- Ein Gericht untersagte Teile der Berichterstattung, andere Vorwürfe bleiben bestehen.
Seit Monaten beschäftigen die Vorwürfe von Collien Fernandes (44) gegen ihren Ex Christian Ulmen (50) die deutsche Öffentlichkeit. Im Gespräch mit dem «Tagesspiegel» äussert sich die Schauspielerin nun erneut zu den Konsequenzen, die ihre Anschuldigungen für sie persönlich haben. Sie erhält nämlich weiterhin Morddrohungen.
Collien Fernandes beschreibt ein konkretes Angstbild: «Was ist denn, wenn mir irgendwann so ein Christian-Ulmen-Ultra eine Kugel in den Kopf jagt?» Die anhaltenden Drohungen gegen sie bringt sie auch mit der Art und Weise in Verbindung, wie Ulmens Seite öffentlich gegen ihre Vorwürfe vorgeht.
An ihn gerichtet sagt sie: «Es sollte auch bei ihm angekommen sein, dass ich Morddrohungen bekomme.»
Hassnachrichten haben wegen Gerichtsentscheid zugenommen
Hintergrund ist der andauernde öffentliche Streit zwischen Fernandes und Ulmen beziehungsweise dessen Anwalt. Erst kürzlich hat das Hanseatische Oberlandesgericht Teile der «Spiegel»-Berichterstattung über Ulmen per Beschluss untersagt.
Diese betrafen Vorwürfe rund um sogenannte Deepfake-Videos. Die Berichterstattung über die von Fernandes erhobenen Gewaltvorwürfe gegen Ulmen ist davon jedoch nicht betroffen und bleibt weiterhin zulässig.
Im Interview mit dem «Tagesspiegel» schildert Fernandes, dass die Hassnachrichten und Morddrohungen gegen sie zuletzt erneut zugenommen hätten. Aus ihrer Sicht erweckten manche Medienberichte den falschen Eindruck, ihre Vorwürfe seien insgesamt widerlegt worden. Das weist sie zurück.
Collien Fernandes wird im Internet gezielt attackiert
Damit knüpft Fernandes an frühere Aussagen an. Bereits seit dem Bekanntwerden ihrer Vorwürfe spricht sie von erheblichen Anfeindungen gegen ihre Person.
Im März hatte sie sich im «Spiegel» erstmals öffentlich dazu geäussert, über Jahre hinweg Opfer digitaler Gewalt geworden zu sein. Danach schlug ihr eine Welle der Anfeindung entgegen. Bei einer Demonstration in Hamburg trat sie aus Sicherheitsgründen in einer schusssicheren Weste auf.

Auch online war der Hass deutlich spürbar. Die Betreiber der Social-Media-Kanäle der ZDF-Sendung «Das Traumschiff» schalteten unter mehreren Beiträgen die Kommentarfunktion ab. Zuvor war Fernandes, die in der Serie die Schiffsärztin spielt, dort gezielt attackiert worden.















