Cartoonist Scott Adams stirbt nach langer Krankheit
Der US-Cartoonist Scott Adams verstarb an Prostatakrebs. Er schuf die weltberühmte Figur Dilbert und streamte bis kurz vor seinem Tod täglich.

Der US-amerikanische Cartoonist Scott Adams, Schöpfer der weltbekannten Dilbert-Figur, ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Er verstarb friedlich in seinem Haus in Kalifornien an den Folgen einer Prostatakrebs-Erkrankung, berichtet «SRF».
Seine Ex-Frau Shelly Adams teilte dies via Youtube-Video mit. Sie verlas seine vorbereitete Mitteilung: «Ich hatte ein grossartiges Leben. Ich habe alles gegeben.»
Adams hatte die Krankheit bereits im Mai 2025 öffentlich gemacht. Sie hatte sich zu einer metastasierten Form entwickelt, wie die «Los Angeles Times» berichtet.
Dilbert entsteht aus Erfahrungen in der Arbeitswelt
Adams wurde 1957 in New York geboren. In den 80er- und 90er-Jahren arbeitete er als Manager bei US-Unternehmen, schreibt das «SRF».
Dort entstand die Idee für einen Comic über Arbeitswelt-Satire. Die Hauptfigur Dilbert trägt kurzärmeliges Hemd, Krawatte und Brille.

Dilbert erschien erstmals 1989 in US-Zeitungen. Später erreichte die Serie weltweite Verbreitung mit Millionen Lesern, so ein Bericht von «1News».
Adams löst 2023 massive öffentliche Empörung aus
Laut «People Magazine» verkaufte Adams zahlreiche Bücher mit seinen Strips. Figuren wie der spitzzähnige Boss und Dogbert wurden Kult.
Adams sorgte in jüngeren Jahren für Schlagzeilen mit abwertenden Äusserungen. 2023 warf man ihm Rassismus vor, was zu massiver Kritik führte, schreibt das «SRF».
Laut «1News» nannte er Schwarze eine «Hassgruppe» in seinem Podcast. Zeitungen streichen Dilbert daraufhin sofort aus ihren Programmen.
Adams streamte täglich bis kurz vor seinem Tod
Er bestritt die Vorwürfe stets und fühlte sich missverstanden. Dennoch wiederholte er ähnliche Aussagen regelmässig, wie die «Los Angeles Times» berichtet.
US-Präsident Donald Trump drückte via Truth Social seine tief empfundene Anteilnahme aus. Er würdigte Scott Adams als einen «fantastischen Typen» öffentlich, schreibt das «SRF».
Adams führte tägliche Livestreams bis unmittelbar vor seinem Tod fort, berichtet «1News». Seine Freunde unterstützten ihn aktiv in den letzten Sendungen.












