Britney Spears betrunken: Meine Mutter hat 12-Jährigen getötet
Die Mutter von Britney Spears baute einst einen Autounfall, bei dem ein Junge ums Leben kam. Bei ihrer Festnahme redete sich sich die Sängerin darüber in Rage.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Polizeibericht schildert das Verhalten von Brintey Spears während ihrer Festnahme.
- Die Sängerin kam dabei auf einen früheren Autounfall ihrer Mutter Lynne zu sprechen.
- Von Beamten wollte sie genervt wissen, warum ihre Mutter damals nicht verhaftet wurde.
Um die Trunkenheitsfahrt von Britney Spears wird es nicht still. Anfang März wurde der Popstar auf dem Highway in Kalifornien von der Polizei gestoppt und wegen Verdachts auf Alkohol und Drogen am Steuer festgenommen.
Vergangene Woche berichteten US-Medien über einen neu veröffentlichten Polizeibericht, der über weitere Details aufklären soll. Eine Videoaufnahme, die dem Promi-Portal «TMZ» vorliegt, soll zeigen, wie die 44-Jährige auf den Vorfall reagiert hatte.
Britney Spears irritierte mit Aussagen
Zunächst hätten Beamte sie darauf hingewiesen, dass es «extrem gefährlich ist, unter Alkoholeinfluss oder Drogeneinfluss oder beidem zu fahren». Die Antwort der «Toxic»-Interpretin irritiert allerdings: «Ja, Sir, ich weiss. Meine Mutter hat tatsächlich mal einen Mann auf einem Fahrrad getötet, aber ich habe so etwas noch nie getan.»

Spears redete sich offenbar in Rage: «Und ihr ist nichts passiert! … Warum haben Sie sie nicht verhaftet? Wieso kam meine Mutter ungeschoren davon?», lauteten ihre verzweifelten Fragen gemäss den Videoaufnahmen.
Nachdem ihr mitgeteilt wurde, dass sie verhaftet wurde, lieferte sich die Sängerin ein hitziges Wortgefecht mit den Beamten. Und es wurde noch kurioser: Britney behauptete, ihre Mutter Lynne (71) habe auch sie töten wollen.
Mutter fuhr Buben auf Velo um
Zumindest erstere Erzählung soll tatsächlich so passiert sein. Grund dafür geben die 2008 erschienenen Memoiren der Spears-Mutter. Darin erklärte sie, im Jahr 1975 einen 12-jährigen Buben namens Anthony Winters infolge eines Autounfalls getötet zu haben.

Der Junge wurde in Kentwood im US-Bundesstaat Louisiana angefahren, als dieser mit seinem Velo unterwegs war. Er erlag später den Folgen seiner Verletzungen im Spital. Lynne Spears' Sprecherin bestätigte den Vorfall später gegenüber Medien.
Zum Unfallhergang erklärte die Frau: «Als Lynne um die Kurve fuhr, konnte sie dem Jungen nicht mehr rechtzeitig ausweichen, weil auf der anderen Spur Gegenverkehr kam. Lynne hat sofort gemerkt, dass sie den Jungen angefahren hatte und trauert bis heute um den Sohn der Familie Winters.»

Berichten zufolge war Lynne auf dem Weg ins Spital gewesen, um ihren Bruder in die Notaufnahme zu bringen. Der Grund dafür ist nicht bekannt. Die heute 71-Jährige wurde für den Vorfall nicht angeklagt.
Sängerin bestrebt nach «positivem Wandel»
Auch weitere Szenarien während Spears' Festnahme kommen laut Polizeibericht zum Vorschein. Im Laufe des mehrstündigen Vorfalls soll sie unter anderem mit einer Kinderstimme und mit britischem Akzent gesprochen haben. Sie habe Unsinn geredet, geschimpft oder Angst geäussert, heisst es in dem Protokoll.

Später begab sich die Sängerin ihrem Management zufolge freiwillig in eine Behandlungseinrichtung. Vor Gericht räumte sie ihr Fehlverhalten ein. Der 44-Jährigen wurden eine einjährige Bewährungsstrafe sowie Therapiestunden und die Teilnahme an einem Schulungsprogramm verordnet.
Britney Spears habe Verantwortung übernommen und «wichtige Schritte unternommen, um positiven Wandel herbeizuführen», sagte ihr Anwalt Michael Goldstein nach der Urteilsverkündung. «Britney begrüsst dieses Urteil und ist auch dankbar für die überwältigende Unterstützung, die sie erhalten hat.»
















