Britney Spears: Ihre Söhne drängten sie in den Entzug

Gerry Reinhardt
Gerry Reinhardt

USA,

Britney Spears soll sich in eine Entzugsklinik begeben haben. Zum Schritt bewegt haben sie offenbar ihre beiden Söhne.

Britney Spears
Britney Spears mit ihren Söhnen Sean Preston und Jayden James, die eine zentrale Rolle bei ihrem Entzug gespielt haben. - Getty Images / Instagram @britneyspears

Das Wichtigste in Kürze

  • Britney Spears soll sich freiwillig in eine Klinik begeben haben.
  • Ausschlaggebend für den Schritt sollen ihre beiden Söhne gewesen sein.
  • Sean Preston und Jayden James wollten laut Berichten, dass es ihrer Mutter besser geht.

Die Pop-Ikone Britney Spears (44) hat sich freiwillig in eine Behandlungseinrichtung begeben. Und nun weiss man auch, warum. Entscheidend für diesen Schritt waren ihre beiden Söhne Sean Preston und Jayden James.

Die 44-jährige Sängerin fasste den Entschluss fünf Wochen nach ihrer Festnahme. Im März war sie in Ventura, Kalifornien, verhaftet worden.

Der Vorwurf? Trunkenheit am Steuer. Bereits am Tag darauf kam sie wieder frei.

Britney Spears
Britney Spears zeigt sich auf Instagram immer wieder in seltsamen Posen. - Instagram/Britneyspears

Insider berichten von schweren Wochen für die Künstlerin. «Sie war nach ihrer Festnahme sehr aufgebracht und erschüttert», so eine Quelle gegenüber «People». Die Angst vor einer möglichen Gefängnisstrafe belastete sie zusätzlich.

Söhne gaben entscheidenden Anstoss

Sean Preston (20) und Jayden James (19) spielten die Hauptrolle bei der Entzugs-Entscheidung ihrer Mutter. «Ihre Söhne haben massgeblich dazu beigetragen, dass sie sich in eine Entzugsklinik begeben hat», berichtet ein Insider jetzt. Die beiden jungen Männer führten bewegende Gespräche mit Britney Spears.

«Sie haben ihr klargemacht, dass sie einfach nur wollen, dass es ihr gut geht», so die Quelle weiter. Während ihr professionelles Team bereits seit der Festnahme auf eine Behandlung drängte, brauchte die Sängerin Zeit. Erst nach Wochen erkannte sie, «dass eine Entziehungskur die beste Option ist».

Die Söhne stammen aus der Ehe mit Ex-Mann Kevin Federline (48). Nach der Festnahme verbrachten sie viel Zeit mit ihrer Mutter. Gemeinsam entwickelte das Umfeld einen Plan für Spears' Wohlbefinden.

Sprecherin nennt Klinikaufenthalt überfällig

Eine Sprecherin bezeichnete die Verhaftung damals als «bedauerlichen» und «völlig unentschuldbaren» Fehltritt. In einem Statement hiess es, Britney Spears werde «die richtigen Schritte unternehmen und das Gesetz befolgen».

Der Klinikaufenthalt soll nun «der erste Schritt einer längst überfälligen Veränderung» sein.

Sollten erwachsene Kinder eingreifen, wenn es einem Elternteil schlecht geht?

Der Vorfall weckte Erinnerungen an frühere Krisen der Sängerin. Bereits im Januar 2008 war Spears zweimal zwangsweise in psychiatrische Einrichtungen gebracht worden. Solche Eingriffe können Polizei, Sozialarbeiter oder Psychiater anordnen, wenn eine Person als Gefahr für sich selbst gilt.

In der Folge stand die Künstlerin von 2008 bis Ende 2021 unter Vormundschaft ihres Vaters Jamie Spears. Ein Richter erklärte diese im November 2021 für beendet.

Ex-Mann warnte vor der Situation

In ihrer 2023 erschienenen Autobiografie «The Woman in Me» schrieb Spears über die Vormundschaftszeit: «Die Frau in mir wurde lange Zeit unterdrückt.»

Bereits im August 2022 veröffentlichte sie ein 22-minütiges Video über ihre «traumatischen» Erfahrungen. Darin warf sie ihrer Mutter und Schwester vor, die kontrollierenden Strukturen mitgetragen zu haben.

kevin federline britney spears
Kevin Federline und Britney Spears während ihrer Ehe im Jahr 2006. - imago/ZUMA Wire

Ex-Mann Kevin Federline meldete sich im Oktober 2025 in seinem Buch «Memoir You Thought You Knew» zu Wort. Er warnte eindringlich vor der Situation der Mutter seiner Söhne. «Es ist unmöglich geworden, so zu tun, als ob alles in Ordnung wäre», schrieb er.

«Etwas Schlimmes wird passieren, wenn sich nichts ändert. Meine grösste Angst ist, dass unsere Söhne die Scherben aufsammeln müssen», so Federline weiter.

Eine Sprecherin von Britney Spears erwiderte damals, die Sängerin kümmere sich einzig um ihre Kinder und deren Wohlergehen.

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