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    Britischer Celebrity-Coiffeur John Frieda ist tot

    Luca Micheli
    Luca Micheli

    Grossbritannien,

    Zahlreichen Prominenten verpasste er einen neuen Haarschnitt. Jetzt ist Star-Coiffeur John Frieda im Alter von 75 Jahren gestorben.

    John Frieda
    John Frieda machte sich als britischer Starfriseur und erfolgreicher Haarpflege-Unternehmer einen Namen. - Screenshot X

    Das Wichtigste in Kürze

    • Star-Coiffeur John Frieda ist im Alter von 75 Jahren gestorben.
    • Zu seinen bekanntesten Kundinnen zählten unter anderem Madonna und Prinzessin Diana.
    • Seine Haarpflegelinie existiert bis heute auf dem Markt.

    Grossbritannien trauert um John Frieda. Der Star-Coiffeur und Unternehmer ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Dies gibt sein Salon in London am Dienstagabend auf Instagram bekannt.

    «Mit schwerem Herzen teilen wir die Nachricht mit, dass unser lieber John friedlich im Kreise seiner Familie verstorben ist», schreiben die Verantwortlichen. Frieda sei «mehr als nur ein Mentor» gewesen, «eine wahre Ikone der Friseurbranche».

    John Frieda war einer der bekanntesten Coiffeure der letzten Jahrzehnte. Durch seinen Vater und Grossvater – beide ebenfalls Hairstylisten – bekam der Brite seine Karriere in die Wiege gelegt – auch wenn er dies selbst nicht vorgesehen hatte.

    Nach dem Start im Salon seines Vaters wechselte er nach London zu House of Leonard, wo er bald der Assistent des Inhabers wurde. Damals noch unter seinem Geburtsnamen Alan Howard Frieda. Aus Verwechslungsgefahr mit einem anderen Mitarbeiter nannte er sich später in John um und trug damit den gleichen Vornamen wie sein Vater.

    Mit bereits 25 Jahren eröffnete Frieda sein eigenes Geschäft und machte 1976 den Purdey-Schnitt – besser bekannt als Topfschnitt – salonfähig. Der junge Unternehmer strebte nach neuen Herausforderungen, da ihm jeweils schnell langweilig geworden war, wie er einst erklärte.

    Star-Coiffeur machte Dianas Haare schön

    Grössere Bekanntheit erlangte Frieda mit seiner Haarpflegelinie, die Ende der 1980er-Jahre auf dem Markt erschien. 2002 verkaufte er die Marke an den japanischen Konzern Kao.

    Die vielfältigen Beauty-Produkte haben später auch den Weg in die Schweizer Regale gefunden. Bis heute sind Shampoo, Conditioner und Co. bei Coop, Müller und Galaxus erhältlich.

    Seine fünf Coiffeursalons in London, New York und Los Angeles blieben jedoch unter Friedas Leitung.

    So hat Frieda im Laufe der Jahre die Frisuren zahlreicher Prominenten in optische Meisterwerke verwandelt. Zu seinen berühmtesten Kundinnen zählten unter anderem Madonna (68), Nicole Kidman (59), Scarlett Johansson (41), Gwyneth Paltrow (54), Naomi Watts (58) und Prinzessin Diana (†1997).

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    1976 heiratete er Sängerin Lulu, mit der er Sohn Jordan (49) bekam. Die Ehe wurde Anfang der 1990er-Jahre geschieden.

    Später fand er in Frances Avery Agnelli (61), der Witwe des Fiat-Erben Giovanni Alberto Agnelli (†1997), eine neue Partnerin. Gemeinsam haben sie zwei Kinder, Leyla Luna (21) und Jackson (19). Neben seiner Familie hinterlässt Frieda zwei Enkelkinder.

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