Der Musiker reflektiert über seine Inhaftierung. Tatsächlich betrachte er diese Periode seines Lebens «nicht wirklich als negativ».
Boy George
Boy George - Bang

Boy George spricht über seine Zeit im Gefängnis. Der britische Sänger musste 2009 vier Monate hinter Gittern verbüssen, nachdem er unter Drogeneinfluss einen Callboy in seiner Wohnung festgehalten hatte. Rückblickend kann der Culture Club-Künstler seiner Haft durchaus Positives abgewinnen. „Ich war stets der Überzeugung, dass mir das Gefängnis den Rest geben würde, aber das hat es nicht“, verrät er. „Irgendwie findest du die Stärke. Es war eine lebensverändernde Erfahrung und ich denke, dass ich mit Weisheit und Wissen aus dieser Situation herauskam. Ich betrachte diese Zeit in meinem Leben nicht wirklich als negativ… Aber ich würde nicht zurückkehren wollen.“

Auch wenn er inzwischen viel aus vergangenen Fehlern gelernt habe, denkt der 59-Jährige, dass er trotzdem immer noch dieselbe Person wie früher ist. „Ich hatte schon immer diesen Fehler in mir, aber das ist okay. Was die Schwierigkeiten betrifft, die ich 2006 und 2009 hatte: Natürlich sind das Dinge, auf die ich nicht stolz bin. Gleichzeitig erinnern sie mich aber auch daran, dass ich diese nihilistische Einstellung aus der Vergangenheit nicht abgeschüttelt habe und es auch nie wollen würde“, enthüllt Boy George gegenüber dem ‚Reader’s Digest‘-Magazin. „Und jeder Fehler ist eine positive Lebenslektion.“

Mehr zum Thema:

Musiker Haft