Les McKeown war Frontmann der Bay City Rollers. Am Dienstag ist der Sänger im Alter von 65 Jahren gestorben.
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Les McKeown, Sänger der Bay City Rollers bei einem Auftritt im Juli 2016 bei dem Musikfestival T in the Park im Schloss Strathallan. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Les McKeown, Frontmann der Bay City Rollers, ist am Dienstag gestorben.
  • Er wurde 65 Jahre alt.
  • Gitarrist Stuart Wood sendet sein Beileid an die Familie und alle Bay-City-Rollers-Fans.

Les McKeown ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Der Frontmann der Bay City Rollers verstarb am Dienstag (20. April), wie verschiedene Statements bestätigten.

In dem Statement der Familie hiess es: «Mit tiefer Trauer verkünden wir den Tod unseres geliebten Ehemannes und Vaters Leslie Richard McKeown. Leslie starb sehr plötzlich zu Hause am Dienstag, den 20. April 2021.»

Gitarrist Stuart Wood fügte in seiner eigenen Erklärung hinzu: «Ich bin verärgert und schockiert, diese sehr traurige Nachricht zu hören. Les und ich hatten unsere Meinungsverschiedenheiten im Laufe der Jahre. Aber obwohl wir Meinungsverschiedenheiten hatten, senden wir unser tief empfundenes Beileid: an seine Frau Peko und seinen Sohn Jubei und alle Bay-City-Rollers-Fans.»

Les verliess Bay City Rollers nach fünf Jahren

«Es ist ein trauriger Tag in der Geschichte der Bay City Rollers.» Der Musiker erinnert sich auch an den unglaublichen Bühnenelan seines verstorbenen Kollegen. Er erzählt vom ersten Gig, den er den Frontmann je spielen sah: «Er war ein grossartiger Performer auf der Bühne und er war voller Energie

Damals waren beide noch unbekannte Neulinge und fanden gemeinsam ihren Weg durch die Musikbranche. «Ich war Roady, als Les zum ersten Mal in die Band kam. Und ich sah seinen ersten Gig, als er Nobby Clark ablöste und der Band neues Leben einhauchte.»

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Les McKeown, Frontmann der Bay City Rollers, starb im Alter von 65 Jahren. - Bang

Les kam 1973 zu den Bay City Rollers dazu, bevor er die Gruppe fünf Jahre später verliess. Der ehemalige Manager John MacLaughlan sagte der Zeitung «Daily Record»: «Ich bin sehr traurig und schockiert und Peko auch. Sie ist am Boden zerstört und rief mich von Les' Telefon mit den Nachrichten an.»

«Ich hob ab und dachte, es wäre Les, der quatschen wollte. Ich bin immer noch unter Schock. Ich habe letzte Woche mit ihm gesprochen. Und er war in guter Form und glücklich mit seinem Leben und glücklich, seine Tour zu buchen.»

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