«Wer wird Millionär?» – Kandidat riskiert 125'000 Euro
Bei «Wer wird Millionär?» riskiert Michael Polit 125'000 Euro für die Chance auf 500'000 Euro und fällt auf 500 Euro zurück.

Michael Polit hatte bei «Wer wird Millionär?» bereits 125'000 Euro sicher. Der 27-Jährige wollte jedoch bis zur Millionenfrage kommen und ging dafür ein erhebliches Risiko ein.
Polit arbeitet als Unternehmensberater und gründete während seines Studiums mit zwei Partnern eine Heizungs- und Sanitärfirma. Das Unternehmen beschäftigt inzwischen 20 Mitarbeiter, schreibt der «Stern».
Bereits bei einer Frage über italienische Silvesterbräuche benötigte Polit Unterstützung. 85 Prozent des Publikums entschieden sich für rote Unterwäsche und lagen damit richtig, berichtet «web.de».
«Wer wird Millionär?»: Polit kämpft sich zur 500'000-Euro-Frage
Bei der 32'000-Euro-Frage setzte Polit auf den Telefonjoker Jan Stroh. Der frühere «Wer wird Millionär?»-Sieger wusste, dass zur menschlichen Anatomie zwei Würfelbeine gehören.
Auch die 125'000-Euro-Frage beantwortete Polit mithilfe eines Jokers. Ein Optiker aus Trier nannte Jimi Hendrix als richtige Antwort und begründete seine Einschätzung mit einem früheren Gespräch.
Dann stand Polit vor der Frage um 500'000 Euro. Günther Jauch wollte wissen, bei welchem Film Sylvester Stallone zwischen «Rocky III» und «Rocky IV» Regie führte.
Wer wird Millionär? 50:50-Joker lässt Polit im Stich
Zur Auswahl standen «Footloose», «Flashdance», «Dirty Dancing» und «Staying Alive». Polit konnte lediglich «Dirty Dancing» ausschliessen und setzte deshalb seinen 50:50-Joker ein, so das «N-TV».
Nach dem Einsatz des Jokers blieben «Footloose» und «Staying Alive» übrig. Polit erklärte, dass er keine der beiden Antworten eindeutig zuordnen könne.
Jauch machte den Kandidaten auf die möglichen Folgen seiner Entscheidung aufmerksam. Bei einer falschen Antwort würde Polit von 125'000 Euro auf 500 Euro zurückfallen.
Wer wird Millionär? Polit stürzt auf 500 Euro ab
Trotz der Unsicherheit entschied sich Polit für «Footloose». «Ich nehme A, Footloose», sagte der 27-Jährige und liess die Antwort einloggen.
Die Entscheidung war falsch: Stallone führte 1983 bei «Staying Alive» Regie und schrieb auch am Drehbuch mit. Damit fiel Polit auf 500 Euro zurück, schreibt der «Stern» weiter.

Jauch bezeichnete die Entscheidung als mutig und zeigte sich beeindruckt von Polits Risikobereitschaft. Der Kandidat selbst nahm den Verlust nach der Auflösung vergleichsweise gelassen hin.
Polit erklärt seinen riskanten Entscheid
Sein Ziel sei es immer gewesen, bis zur Millionenfrage zu kommen, erklärte Polit laut dem «Stern». Die Chance habe bei 50:50 gelegen, weshalb er versucht habe, die Antwort herzuleiten.
Neben Polits Spiel sorgte eine technische Panne im Studio für eine kurze Unterbrechung. Zwei Zuschauer meldeten Probleme mit ihren Abstimmungsgeräten, woraufhin das Technik-Team Ersatzgeräte brachte, berichtet «web.de».
Später gewann Jana Lippmann 16'000 Euro. Zudem verriet Jauch in der Sendung, dass er an diesem Tag seinen 20. Hochzeitstag feierte, so das «N-TV».
















