«Tatort» heute – Köln zwischen Bunker und Weltuntergang
Der «Tatort» heute führt Ballauf und Schenk in einen Kölner Bunker. Dort gerät ein Survivaltraining ausser Kontrolle.

Im Kölner «Tatort» «Die letzten Menschen von Köln» ermitteln Ballauf und Schenk in einem ungewöhnlichen Umfeld. Ein Mordfall führt die Kommissare in die Welt sogenannter Prepper und in einen ehemaligen Zivilschutzbunker.
In einem Park wird der junge Berufsschullehrer Linus Makris tot aufgefunden. Laut dem «Focus» wurde er mit einem Jagdmesser getötet, während seine Schwester Elara Schmidtke verschwunden ist.
Die Ermittlungen führen zu einem Survivalkurs, den Schmidtke bei dem Überlebensexperten Moritz Zechmann gebucht hat. Im Bunker bereiten sich mehrere Teilnehmer auf das Überleben nach einem möglichen russischen Atomangriff vor.
Ein Bunker als Schauplatz
Der Schauplatz liegt in einem ehemaligen Zivilschutzbunker in Köln-Kalk. Dem «Stern» zufolge wurde die Anlage Ende der Siebzigerjahre errichtet und sollte im Ernstfall rund 2400 Menschen Schutz bieten.
Im «Tatort» sitzen nun fünf Menschen unter der Erde und trainieren für eine mögliche Katastrophe. Dabei verschärfen sich die Spannungen, bis das Survivaltraining in einen realen Überlebenskampf umschlägt.
Gleichzeitig herrscht auch oberhalb der Erde Ausnahmezustand. Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe werden ganze Stadtteile abgeriegelt und Menschen evakuiert, berichtet der «Spiegel».
Düstere Stimmung und geteilte Reaktionen
Der «Spiegel» hebt zudem die kontrastreiche Darstellung Kölns hervor. Sonnige Bilder von der Stadt werden mit der Vorstellung eines Atomangriffs und einer unterirdischen Überlebenswelt verbunden.
Eine zentrale Rolle spielt Katharina Schüttler als Elara Schmidtke. Laut dem «Stern» kehrt die Schauspielerin nach 28 Jahren zum Kölner «Tatort» zurück.

Während der Ausstrahlung wurde die Folge im Netz unterschiedlich aufgenommen. Dem «Focus» zufolge gab es Kritik an der Prepper-Thematik und der Dramaturgie, aber auch Lob für die düstere Atmosphäre.
















