Unfall mit Salpetersäure in Deutschland: Gefahr eingedämmt
Nach einem folgenschweren Gefahrgutunfall in der westdeutschen Stadt Krefeld hat die Feuerwehr die Gefahr durch die auslaufende Salpetersäure eindämmen können. Die offizielle Warnung vor einer «extremen Gefahr» für die Bevölkerung wurde aufgehoben.

«Ein Grossteil der ausgetretenen Salpetersäure konnte inzwischen aufgenommen werden», teilten die Einsatzkräfte mit. «Aktuell befindet sich noch rund eine Tonne des Gefahrstoffs als Lache auf der Strasse. Von dieser gehen weiterhin Dämpfe aus.»
Ein mit 23 Tonnen Salpetersäure beladener Lastwagen war in der Nacht verunglückt und so stark beschädigt worden, dass die ätzende Ladung auslief. Die Behörden hatten daraufhin in einem Umkreis von 1.000 Metern zunächst vor einer «extremen Gefahr» für die Gesundheit gewarnt und die Menschen aufgefordert, in geschlossenen Räumen zu bleiben.
Statt von einer «extremen Gefahr» warnt die Feuerwehr jetzt nur noch vor einer «Gefahr» im Umkreis von 200 Metern um die Unfallstelle. «Ausserhalb dieses Radius können alle Personen die geschlossenen Räume wieder verlassen.»
Trotzdem warnten die Behörden weiterhin die Menschen im gesamten Krefelder Stadtgebiet vor einer möglichen Geruchsbelästigung. Davon gehe aber keine Gefahr aus, betonte die Feuerwehr.










