Kurz vor ESC-Auftritt: Schon wieder Probleme bei Proben von Fusaro
Erneut verlief bei den Proben nicht alles wie geplant. Doch jetzt gilt es ernst: Veronica Fusaro vertritt die Schweiz heute Abend im zweiten ESC-Halbfinal.

Das Wichtigste in Kürze
- Um 21 Uhr startet die zweite Halbfinal-Show des Eurovision Song Contest.
- Die Thunerin Veronica Fusaro vertritt die Schweiz mit ihrer Rocknummer «Alice».
- In den Wettquoten belegt sie damit die hinteren Reihen. Doch es gibt Hoffnung.
Heute Abend ist es so weit!
Die zweite Halbfinal-Show des Eurovision Song Contest geht über die Bühne. 15 Länder werden in der Wiener Stadthalle performen und um den Einzug in den grossen Final singen. Darunter auch Veronica Fusaro (29).
Die Thunerin vertritt die Schweiz am diesjährigen ESC. Doch nur einen Tag vor dem grossen Auftritt hatte sie bei den Proben erneut mit Problemen zu kämpfen.
Requisiten nicht mehr auffindbar
Wie SRF berichtet, wurde falsches Material verwendet und Requisiten kamen verspätet auf die Bühne. Bei der ersten Generalprobe waren die Requisiten teils sogar nicht mal mehr auffindbar.
«Die Personen vor Ort hatten keine Ahnung, wo sie sind», sagte Yves Schifferle, Chef der Schweizer Delegation.
Später stellte sich heraus, dass die Requisiten fälschlicherweise ins Lager gebracht wurden. Das ist zwar ärgerlich, kann aber vorkommen. Schifferle meinte hierzu: «Am Ende ist es eine riesige Produktion und da können solche Dinge offenbar passieren.»
Bereits bei den ersten Proben verlief nicht alles wie geplant. Logistische Herausforderungen sorgten dafür, dass Veronica Fusaro ihren Song nur zwei- statt dreimal durchspielen konnte.
Veronica Fusaro: «Ich gebe immer 100 Prozent»
Der Chef des Schweizer Teams betonte jedoch, dass die 29-Jährige trotz allem gut auf ihren Auftritt vorbereitet sei.
«Wir haben viele Komplimente von Journalisten und Kommentatoren für unsere Darbietung bekommen», erklärte er.

Auch Veronica Fusaro selbst zeigte sich nach der Hauptprobe bereit.
«Das war der letzte Check, von nun an zählt jeder Auftritt. Aber für mich zählt sowieso jede Show gleich: Ob ESC oder ein kleiner Club in der Schweiz. Ich gebe immer 100 Prozent», sagte sie.
Jury könnte bei Final-Einzug helfen
Ob sie sich mit ihrem Song «Alice» und der dazugehörigen Performance für den grossen ESC-Final qualifizieren wird? Das zeigt sich heute Abend.
Glaubt man den Wettquoten, so dürfte es für die Schweiz jedoch schwierig werden. Aktuell belegt Veronica Fusaro den 27. Platz.
Verloren ist aber noch nichts. Denn in diesem Jahr entscheidet die Jury auch im Halbfinale des Musikwettbewerbs wieder mit. Heisst: Kann die Thunerin bei der Jury punkten, so wäre der Einzug in den Final durchaus möglich.
Die zweite Halbfinal-Show startet heute Abend um 21 Uhr und wird auf SRF 2 übertragen.















