Wegen der Eskalation im Ukraine Krieg verlässt Luzia Tschirky das Land. Die SRF-Korrespondentin war zuvor bereits aus Kiew in den Westen geflohen.
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Luzia Tschirky berichtete mit Schutzweste aus der Ukraine, inzwischen ist sie aus dem Land geflüchtet und befindet sich in der Schweiz. - Keystone, SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Luzia Tschirky verlässt die Ukraine in Richtung Polen.
  • Bereits zuvor war die SRF-Korrespondentin von Kiew in eine Stadt im Westen geflohen.
  • Doch auch dort war sie wegen des russischen Angriffs nicht sicher.

Der Ukraine-Krieg ist ein Albtraum. Mittendrin war bis vor Kurzem Luzia Tschirky. Die Schweizerin berichtet seit Jahren für das SRF aus Russland, Belarus und zuletzt aus der Ukraine.

Nachdem in Kiew die Raketen-Angriffe begonnen hatten, flüchtete Tschirky von ihrem Arbeitsort in den Westen. Doch Russland nimmt auch Gebiete fernab seines Territoriums ins Visier. Auch die Stadt Lwiw im Westen, wo viele westliche Diplomaten hin geflüchtet waren, stand unter Beschuss.

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Russland-Korrespondentin Luzia Tschirky berichtet derzeit vor Ort über den Ukraine-Krieg. - SRF

Am Samstagabend wird Luzia Tschirky in der Tagesschau dann zum ersten Mal seit Tagen nicht zugeschaltet. In einem Beitrag vom Vormittag über flüchtende Ukrainer an der Grenze zu Polen war sie noch zu sehen.

Moderator Franz Fischlin teilt den Zuschauer mit, dass die Korrespondentin aktuell auf dem Weg Richtung Polen sei. «Aus Sicherheitsgründen» werde sie das Land verlassen.

Damit schliesst sie sich weit über 100'000 Ukrainerinnen und Kindern an, die vor dem Ukraine-Krieg flüchten. Ukrainern zwischen 18 und 60 Jahren wird das Verlassen des Landes nicht erlaubt. Wegen des ausgerufenen Kriegsrechts müssen sie in der Ukraine bleiben.

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