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SRF: So gross sind Kids des schwulen Paares schon

Lina Schlup
Lina Schlup

Bern,

«SRF bi de Lüt» begleitete das Berner Paar Ciccio und Raphael bei einer Reise in die USA, wo sie ihre Leihmutter trafen. Heute ist ihr Familienglück perfekt.

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Die Familie Ravi-Pinto am Esstisch. - SRF

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Berner Paar Raphael und Ciccio hat ihre Kinder dank Leihmama bekommen.
  • Die beiden haben drei Kinder von zwei Leihmüttern.
  • Tochter Gaia geht schon den Kindergarten.

Diese Geschichte geht ans Herz. Das schwule Paar Raphael und Ciccio Ravi-Pinto hatte einen grossen Wunsch: Eine Familie zu gründen. Da Homosexuelle damals nicht adoptieren durften und Leihmutterschaft in der Schweiz verboten ist, suchten sie im Ausland eine Lösung.

«SRF bi de Lüt: Familiensache» begleitete den Berner Flugbegleiter und den Informatiker 2020 bei ihrer Reise in die USA, wo sie ihre Leihmutter trafen. Sie haben drei Kinder von zwei verschiedenen Leihmüttern.

Heute ist das Familienglück der beiden komplett. Zu Tochter Gaia kamen die Zwillinge Zeno und Giada.

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Von links: Ciccio Ravi-Pinto mit Sohn Zeno, Moderator Jan Fitze mit Gaia und Raphael Ravi-Pinto mit Giada. Die Familie ist aus der Sendung «SRF bi de Lüt» bekannt. - SRF

In der SRF-Sendung «Fitze übernimmt» mit Jan Fitze gibt es ein Wiedersehen mit den Zuschauerlieblingen. Und siehe da: Die Kids sind schon richtig gross geworden.

Tochter Gaia geht bereits in den Kindergarten. Ihre Väter nennt sie «Daddy» und «Papa». «Der mit der Bille ist der Papa und der mit den Krauselhaaren der Daddy», erklärt sie dem Moderator. Ihre Leihmutter ist für die Kindergärtnerin das «Buuchmami». Sie haben regelmässig Kontakt.

Möchten Sie Kinder?

SRF: «Wusste, es geht schon irgendwie»

Beim gemeinsamen Essen mit der Familie am Tisch wird es schon mal laut. Haben sie immer gedacht, dass sie mal einen solch vollen Tischen haben werden? «Wir haben es und gewünscht und gehofft. Das war das Ziel der Familiengründung», erklärt Ciccio.

Anders als sein Partner hat er keine Sekunde daran gezweifelt, dass er als schwuler Mann mal Kinder haben wird. Er wusste: «Es geht schon irgendwie.»

Jan Fitze und sein Team schauen ein Wochenende lang zu den Kids, damit das Paar Zeit für sich hat. Das ist für die beiden bittersüss, denn sie sind am liebsten bei ihren Kids. «Ich wollte die Kinder ja so unbedingt haben», erklärt Cicco. «Ich geniesse es wirklich, Zeit mit ihnen zu verbringen.» Eine Umarmung von Söhnchen Zeno sei ihm mehr wert, als in den Ausgang zu gehen.

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