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    SRF deaktiviert Kommentare unter «Finance-Bro»-Video

    Vivian Balsiger
    Vivian Balsiger

    Zürich,

    Ein spontanes Interview macht Finanzmann Roman über Nacht zum Internet-Star – und sorgt für so viel Wirbel, dass SRF sogar die Kommentare deaktivieren muss.

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    Roman ist mit seinem SRF-Interview über Nacht zur Social-Media-Sensation geworden. - Screenshot SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Finanzmann Roman wird durch ein spontanes SRF-Interview über Nacht zum Social-Media-Star.
    • Seine Art und seine englischen Finance-Begriffe sorgen im Netz für viele Reaktionen und Memes.
    • Auf Instagram musste SRF sogar die Kommentarfunktion deaktivieren – die Kommentare waren zu «wertend».

    Vom spontanen Interview über Nacht zur Social-Media-Sensation.

    Eigentlich sollte es nur ein ganz normales Gespräch werden. Ein bisschen über den Job, ein bisschen über das Leben – und dann weiter an der Zürcher Bahnhofstrasse.

    Doch Finanzmann Roman hatte offenbar andere Pläne.

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    Das SRF-Interview mit Roman hat bereits über 18'500 Likes auf Instagram – die Kommentarfunktion musste nach 24 Stunden deaktiviert werden. - Screenshot SRF

    Als SRF-Reporter Donat Hofer für sein Format «Donat auf Achse» Passanten ansprach, blieb auch Roman stehen. Wenn auch zunächst eher widerwillig. Was danach folgte, ist inzwischen ein kleines Social-Media-Phänomen.

    Tausende Likes, unzählige Kommentare und jede Menge Memes später ist klar: Roman ging durch die Decke.

    Das Interview polarisiert derart, dass SRF die Kommentarfunktion unter dem Video in den sozialen Medien inzwischen deaktivieren musste.

    Kommentare deaktiviert

    Auf Anfrage von Nau.ch erklärt SRF-Mediensprecherin Nadine Gliesche: «Die Kommentarfunktion wurde 24 Stunden nach der Veröffentlichung des Videos deaktiviert.»

    Grund sei «die grosse Zahl wertender Kommentare zum Protagonisten.»

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    «Finance Bro»: Donat Hofer interviewt den Vermögensverwalter Roman an der Zürcher Bahnhofstrasse. - Instagram/@donat.hofer

    Solche Kommentare würden nicht der Netiquette von SRF entsprechen.

    Das Format «Donat auf Achse» setze auf einen respektvollen Umgang mit den Mitmenschen, gegenseitiges Interesse und Offenheit.

    «Im Zentrum stehen unvoreingenommene Einblicke in unterschiedliche Lebensrealitäten», so die Mediensprecherin.

    Doch was genau macht den «Sales Guy» Roman eigentlich so unterhaltsam?

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    Donat Hofer sprach den Trader spontan auf der Strasse an. - Screenshot SRF

    Roman ist der Klischee-«Finance Bro» aus Zürich: Gutbezahlter Job, teure Kleider, EarPods – und eine beeindruckende Dichte an englischen Begriffen.

    Er arbeitet im Vertrieb eines amerikanischen Asset Managers und verkauft «ETFs – Exchange Traded Funds».

    Von seinem Job ist er begeistert: «Es gibt nichts Besseres», schwärmt er im SRF-Interview. Auch der Kontakt mit Menschen gefalle ihm. Schliesslich sei er ziemlich «chatty», also gesprächig.

    Roman verdient «Multiple Hundert»

    Und bei der Frage aller Fragen kann Roman nur grinsen: Wie viel verdient der Verkaufsmann denn? «Multiple Hundert», lacht Roman, während er sich bereits aus dem Staub macht.

    Mehr verrät er nicht. «Ciao!», ruft er schliesslich noch hinterher.

    Das Interview ist längst nicht mehr nur unter dem SRF-Video Gesprächsthema. Auch drei Tage später sorgen Ausschnitte und Reaktionen in den sozialen Medien für Gesprächsstoff.

    Schweizer Comedy-Stars wie Frank Richter und Gabirano haben Roman bereits in ihren eigenen Videos aufgegriffen. Und auch dort explodieren die Kommentarspalten.

    Verstehst du die Aufregung um das Interview?

    Aus dem Finanzmann ist damit innert kürzester Zeit eine kleine Social-Media-Berühmtheit geworden.

    Ob Roman selbst überhaupt mitbekommen hat, was da gerade passiert? Unklar.

    Fest steht nur: Mit seiner unverwechselbaren Art hat er dem Internet einen neuen Lieblings-«Finance Bro» beschert. Und zahlreichen Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

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    Kommentare

    User #3800 (nicht angemeldet)

    Nun ja, wenn in diesem Sendeformat wirklich jeder etwas sagen darf, dann auch dieser Möchtegern-Gordon-Gekko. Wie wir als Zuschauer das dann auffassen, ist eine andere Geschichte. Ich finde das Auftreten dieses "Finance Bros" plump und es bestätigt so manches Banker-Klischee...

    User #1798 (nicht angemeldet)

    Der Sohn von Büsney….😅

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