GC sucht nach Zeidler-Rauswurf neuen Trainer: Parlez-vous français?
Nach dem Rauswurf von Peter Zeidler läuft bei GC die Suche nach einem neuen Trainer an. Der Schluss liegt nahe: Der neue Chefcoach muss frankophil sein.

Das Wichtigste in Kürze
- GC trennte sich am Montag mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Peter Zeidler (64).
- Jetzt läuft in Zürich die Suche nach einem Nachfolger für den Deutschen an.
- Es liegt auf der Hand: Der neue Hoppers-Trainer soll Französisch sprechen.
Alles neu bei GC: Nach dem Besitzerwechsel im Sommer musste schon Sportchef Alain Sutter gehen. Jetzt ist mit Peter Zeidler auch das letzte grosse «Überbleibsel» aus der LAFC-Ära weg. Am Montag musste der Deutsche nach nur 15 Spielen an der Seitenlinie der Hoppers seinen Posten räumen.
Jetzt läuft beim Rekordmeister die Suche nach dem Nachfolger des 64-Jährigen an. Klar ist: Auch der neue Trainer muss sich vor allem auf den Kampf gegen den Abstieg konzentrieren. Aber wer passt bei GC ins Profil?

Der Schluss liegt nahe, dass der neue Cheftrainer fliessend – oder sogar muttersprachlich – Französisch sprechen soll. Die neue Chefetage in Zürich ist ihrerseits ebenfalls frankophon: VR-Präsident Ludovic Deléchat stammt aus Lausanne, CEO Richard Feuz ist Genfer.
Wo findet GC seinen neuen Trainer?
Ein Name, der die Runde macht, kommt aus der Challenge League: Dalibor Stevanovic führt gerade mit Stade Lausanne-Ouchy die zweithöchste Spielklasse an. Ein Fragezeichen: Für den 41-Jährigen ist Lausanne die erste Trainerstation – macht ein Wechsel zu einem Super-League-Abstiegskandidaten da Sinn?

Ebenfalls im Raum steht mit Fabio Celestini der frühere Double-Trainer des FC Basel. Der Lausanner musste im Mai seinen Posten bei CSKA Moskau räumen, wäre auf dem Markt. Seine Qualitäten stellte der 50-Jährige nicht nur als FCB-Meistermacher unter Beweis, auch den FC Luzern führte er zum Cupsieg.

Oder holen die Hoppers mit Alain Geiger eine Nati-Legende zurück? Der 65-Jährige war zuletzt bei Servette als Sportlicher Leiter und kennt von dort den heutigen GC-CEO Richard Feuz. Zudem stand der 112-fache Schweizer Nationalspieler selbst 41-mal für GC auf dem Rasen und wurde 1996 mit den Hoppers Meister. 2004 stand er zudem bereits als Trainer an der Seitenlinie der Zürcher.

Ein Gerücht, das nach Nau.ch-Informationen unterdessen nicht stichhaltig ist: Für Ex-Luzern-Trainer Mario Frick ist ein Wechsel zu GC aktuell kein Thema. Und immer eine Option ist der Mister X: Vielleicht zaubern die neuen Eigentümer auch eine ganz grosse Überraschung aus dem Hut?












