Mona Vetsch: «Ich bin kein Star, ich bin die vom Fernsehen»
Mona Vetsch steht seit vielen Jahren bei SRF vor der Kamera. Dennoch staunen viele Leute über ein Detail, wenn sie sie in der Öffentlichkeit antreffen.

Das Wichtigste in Kürze
- SRF-Frau Mona Vetsch wird auf der Strasse nicht selten erkannt.
- Im Podcast «Widmerei» erzählt sie von den teils lustigen Reaktionen.
- Demnach würden viele über ihre Grösse (1,55 Meter) staunen.
Sie ist das SRF-Aushängeschild schlechthin: Mona Vetsch.
Seit Jahren steht sie vor der Kamera. Aus dem Schweizer Fernsehen ist sie nicht mehr wegzudenken. Die 50-Jährige gilt auch als Publikumsliebling – 2024 wurde sie mit dem Prix Walo ausgezeichnet.
«Ah, du bist wirklich so klein»
Dass sie auf der Strasse erkannt wird, ist daher nicht erstaunlich. Im Rahmen ihrer SRF-Dokureihe «Mona mittendrin» reiste sie vergangenen Sommer in den Kosovo. Sogar dort wollten die Leute Selfies mit ihr knipsen.
Als Star würde sich Mona Vetsch aber dennoch nicht bezeichnen, wie sie jetzt im Podcast «Widmerei» von CH Media erklärt.
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Die Thurgauerin räumt zwar ein, dass sie in der Öffentlichkeit immer mal wieder erkannt wird. Und sie erzählt, wie lustig die Leute teilweise auf sie reagieren.
«Die klassische Reaktion ist: ‹Sie gleichen jemandem, der im Fernsehen arbeitet›», schildert Mona Vetsch. Ihre Antwort darauf? «Dann sage ich: Ah ja, aber die ist grösser», lacht sie.
Einige seien aber auch erstaunt über die Grösse (1,55 Meter) der SRF-Frau. «Ah, du bist wirklich so klein», höre sie dann.

Gesprächspartner Dominik Widmer zeigt sich erstaunt über diese Direktheit der Leute. Doch Vetsch stellt klar: Mit Kommentaren über ihren Körper hat sie kein Problem. «Das finde ich sehr herzig», meint sie.
Mona Vetsch sieht sich nicht als Star
Von den meisten Menschen werde sie auch sofort geduzt, erzählt Mona Vetsch weiter. Auch das findet die Moderatorin gut.
Sie werde zwar häufig angesprochen. Es gäbe jedoch einen Unterschied zu Promis wie beispielsweise Roger Federer: «Den würde ich nicht ansprechen. Weil der ist wirklich ein Star», erklärt Mona.
Sich selbst sieht sie anders. «Ich bin kein Star, ich bin einfach die vom Fernsehen», sagt die SRF-Frau und verdeutlicht: «Für viele bin ich Mona, aber kein Star.»
«Mich müssen sie nicht lieben»
Obwohl sie offiziell zum «Publikumsliebling» gekürt wurde, kann Mona Vetsch mit dieser Bezeichnung nicht viel anfangen. Das stellte sie in der Vergangenheit bereits klar.
2024 sagte die TV-Bekanntheit in einem Interview: «Ich finde, Liebling sollte man strikt reservieren für den Menschen, den man am liebsten hat. Vielleicht noch für das Kind oder für das Haustier. Aber nicht für Menschen, die in den Medien arbeiten.»

Sie komme aus dem Thurgau und dort werde man misstrauisch, wenn man zu fest gelobt werde. Es freue sie aber natürlich, dass die Menschen ihre Sendungen gerne schauen und diese schätzen. «Aber mich müssen sie nicht lieben», meinte die Bauerntochter.
Mit dem Publikumspreis Prix Walo geehrt zu werden, darüber zeigte sich Mona Vetsch dennoch erfreut. «Das ist so viel Zuspruch, für ganz viel Arbeit, die wir gemacht haben in den letzten 20 Jahren. (...) Ich bin wirklich überglücklich gewesen.»








