Vernetzungsprojekt für naturnahe Lebensräume läuft weiter

Gemeinde Andwil
Gemeinde Andwil

Weinfelden,

Andwil, Gaiserwald und Gossau verlängern ihr regionales Biodiversitätsprojekt bis 2027, um naturnahe Lebensräume zu sichern und Landwirte zu unterstützen.

Biodiversität Schweiz Wiese Alpen
Die Biodiversität steht in der Schweiz unter Druck, entschlossenes Handeln zugunsten der Biodiversität dringend notwendig. (Symbolbild) - Depositphotos

Bei Biodiversitätsprojekten zeichnet sich auf 2028 eine Änderung ab, teilt die Gemeinde Andwil mit. Bis dahin läuft das regionale Vernetzungsprojekt der Gemeinden Andwil, Gaiserwald und Gossau weiter. Gossau beteiligt sich mit jährlich 8200 Franken an den Projektkosten.

Im Jahr 2006 haben die Gemeinden Andwil, Gaiserwald und Gossau ein regionales Projekt zur Vernetzung von naturnahen Lebensräumen gestartet. Am Projekt beteiligte Landwirte bewirtschaften auf ihrem Kulturland Teilflächen nach ökologischen Gesichtspunkten.

Dazu gehören beispielsweise die Schaffung und Pflege naturnaher Strukturen als Lebensraum für Tiere oder die Pflanzung von Hecken und Hochstamm-Bäumen. Mit 128 Landwirten beteiligen sich gut 81 Prozent aller Bewirtschafter im Vernetzungsgebiet am Projekt.

Verlängerung bis 2027 sichert bisherigen Projekterfolg

Mit der Reform der Agrarpolitik auf Bundesebene zeichnet sich auf das Jahr 2028 auch eine Änderung der Biodiversitätsprojekte ab. Damit der bisherige Erfolg des regionalen Projektes bis dahin beibehalten werden kann, haben Andwil, Gaiserwald und Gossau eine Verlängerung bis 2027 beschlossen. Für Gossau verursacht dies jährliche Kosten von 8200 Franken.

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