Mobbing-Opfer Keaton kann wieder lachen

    Angelika Meier
    Angelika Meier

    USA,

    Die Bilder zerreissen einem das Herz: Der elfjährige Keaton Jones sitzt weinend mit seinem Mami im Auto. Der Junge aus Knoxville (US-Bundesstaat Tennessee) wird in der Schule gemein gemobbt.

    Keaton Jones weint nach Mobbing

    Mittlerweile hat der Bub offenbar Freunde gefunden. Auf Facebook lächelt er tapfer in die Kamera und schreibt. «Grosse Pläne für heute ... Danke an alle, die mich aufgemuntert haben ... und an mein Mami!»

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der elfjährige Keaton Jones aus den USA wird in der Schule gemein gemobbt.
    • In der Mittagspause weint er sich bei seinem Mami aus, das die Szene filmt.
    • Keatons trauriges Video geht viral - und halb Hollywood spricht ihm Mut zu.

    «Sie sagen, ich habe keine Freunde», schluchzt er. «Beim Mittagessen haben sie Milch über mich geschüttet und sich über meine Nase lustig gemacht.» Dann schaut der Junge mit Tränen in den Augen in die Kamera und fragt: «Nur aus Neugierde: Wieso mobben sie andere?». Sein Mami filmt die traurigen Bilder.

    Keaton will die Mittagspause mit ihr verbringen, weil er vor seinen Schulkameraden Angst hat. Zum Schluss des Video spricht der schluchzende Junge Leidensgenossen an. «Lasst euch nicht mobben. Haltet durch. Ich weiss, es ist hart. Aber es wird eines Tages vermutlich besser werden.»

    Bieber, Gomez & Co. helfen
    Das Video des Buben geht um die Welt - und halb Hollywood kämpft für Keaton. Sängerin Demi Lovato (25), Latin-Lover Ricky Martin (45) und Rapper Snoop Dogg (46) nehmen den Buben in Schutz.

    Popstar Justin Bieber (23) spricht ihm vor seinen 94 Millionen Instagram-Followern Mut zu: «Ich bin dein Freund, Kleiner! Schreib mir eine Nachricht und wir können chatten. Hab dich lieb!» Biebers Freundin Selena Gomez (25) sprich ihm in einem Video Mut zu. «Mit deiner Ehrlichkeit hilfst du vielen anderen», ist sie überzeugt.

    Popstar Katy Perry (33) rührt das Video zu Tränen. «Das hat heute mein Herz gebrochen», schreibt sie. «Bitte seid nett zu einander.»

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