Christina und Luca Hänni: «Haben uns stark verändert»
Jetzt ist die letzte Folge draussen: Christina und Luca Hänni beenden nach über zwei Jahren ihren Podcast. Nun wünschen sich die beiden mehr Familienzeit.

Das Wichtigste in Kürze
- Christina und Luca Hänni veröffentlichten am Donnerstag die letzte Folge ihres gemeinsamen Podcasts.
- Nun soll ihr Familienleben wieder mehr im Fokus stehen.
- Das Paar hofft dennoch, weiterhin Momente für gemeinsame Gespräche zu finden.
Zwischen schreiendem Kind, Abschiedsschmerz und vielen persönlichen Gedanken: Die letzte Folge von Christinas (36) und Luca Hännis (31) Podcast zeigt noch einmal, was das Leben des Ehepaars inzwischen bestimmt. Nach mehr als zweieinhalb Jahren ist Schluss mit «Don't worry, be Hänni».
Erst vor wenigen Wochen hatten die beiden das Podcast-Aus überraschend angekündigt. Nun haben sie ihre letzte Folge veröffentlicht.
Besonders Christina blickt bewegt auf die gemeinsame Zeit zurück. Der Titel «Don't worry, be Hänni» habe «so perfekt für unser Leben und den Podcast» gepasst. Und auch wenn das Format nun endet, soll eine Botschaft bleiben: «Es kommt schon gut!»
«Seid uns nicht böse»
Für die Hännis war der Podcast längst mehr als nur ein gemeinsames Projekt. Auch die Zuhörer seien Teil davon gewesen. Für ihre Nachrichten, Rückmeldungen und die Unterstützung während der vergangenen Jahre seien sie sehr dankbar.
Trotzdem habe sich ihr Alltag verändert. Ihr zweijähriges Töchterli soll künftig mehr Aufmerksamkeit bekommen. «Seid uns nicht böse, wir haben euch alle lieb. Aber das Wichtige ist, wir haben auch uns alle lieb.»

Wie herausfordernd das Familienleben derzeit sein kann, bekommen die Zuhörer in der letzten Folge gleich mehrfach mit. Die kleine Tochter ist immer wieder mit Schreien im Hintergrund zu hören. Insgesamt müssen Luca und Christina Hänni die Aufnahme dreimal unterbrechen, um sie zu beruhigen.
Podcast als Paartherapie
Auch an Christina Hänni geht der stressige Alltag nicht spurlos vorbei. Sie kämpfe mittlerweile mit Verspannungen in der Schulter, weil ihr kaum Zeit bleibe, um abzuschalten. Gleichzeitig wird deutlich, dass die beiden ihre neue Rolle als Eltern trotz aller Herausforderungen sehr geniessen.
Gerade deshalb fällt der Abschied vom Podcast nicht leicht. Denn mit dem Ende verschwindet auch eine feste Gelegenheit, als Paar miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Podcast hätten sie regelmässig Zeit füreinander gehabt und sogar einmal «mehr als eine halbe Stunde» miteinander gesprochen.

Die Profitänzerin fragt deshalb ihren Mann: «Meinst du, wir werden auch weiterhin Gelegenheit für solche Gespräche haben, wie wir sie hier im Podcast führen?» Luca Hänni kann darauf keine einfache Antwort geben. «Ich hoffe es. Ich glaube, es wäre wichtig für uns», sagt er. «Das wäre schön.»
Auch den Zuhörern gibt Christina Hänni noch etwas mit. Ihr Appell? «Dass ihr mit der Person, die euch wichtig ist, einen festen Termin macht, um zu reden.»
Luca Hänni arbeitete auf der Alp
Ihr Liebster nutzt die letzte Folge zudem, um noch einmal von seinem Alpaufenthalt zu erzählen. Die harte Arbeit in der Landwirtschaft habe ihm «klargemacht, wie gut es uns geht», betont Luca Hänni.
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Am Ende wird es noch einmal persönlich. «Im Laufe des Podcasts haben wir uns stark verändert», resümiert Christina Hänni. Während der gemeinsamen Podcast-Zeit sei aus dem Paar eine Familie geworden. Ein Wunsch, den beide schon lange hatten, der nun Realität ist: «Aber jetzt ist es auch wirklich so.»
Besonders glücklich macht sie dabei der ganz normale Familienalltag. Die Hänni-Gattin schwärmt: «Wenn man dann morgens und abends im Bett liegt und der kleine Wurm ist zwischen einem. Das ist schon magisch.»











