Nach einer öffentlichen Ausschreibung steht nun die private Trägerschaft für die Produktionsplattform Tanz und Theater fest.
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Theater (Symbolbild). - Keystone

Die Produktionsplattform ist ein neues Element in der Tanz- und Theaterförderung. Nach einer öffentlichen Ausschreibung steht nun die private Trägerschaft für dieses Kompetenzzentrum für Produktionsleitende und Diffusionsspezialistinnen und -spezialisten fest: Es ist der Verein artFAQ.

Im Dezember 2020 lancierte die Stadt Zürich die Ausschreibung der Trägerschaft für die neue Produktionsplattform (Medienmitteilung vom 17. Dezember 2020). Die Einführung dieses Kompetenzzentrums für Produktionsleitende und Diffusionsspezialistinnen und -spezialisten ist eine Massnahme im Rahmen des neuen Fördersystems im Bereich Tanz und Theater.

Das Auswahlgremium – bestehend aus dem interimistischen Kulturdirektor Philipp Kuhn (Vorsitz), Daniel Imboden (Ressortleitung Theater, Kultur Stadt Zürich), Anna Bürgi (Ressortleitung Tanz, Kultur Stadt Zürich) und Franziska Schmidt (produktionsDock Basel) – hatte zwei Bewerbungen von hoher Qualität zu prüfen. Es hat sich für das Konzept des Zürcher Vereins artFAQ entschieden. Das Konzept von artFAQ hat mit der Attraktivität des Angebots, einer überzeugenden Organisationsstruktur sowie aufgrund der einschlägigen Erfahrung überzeugt.

Schwerpunkte Beratung, Vernetzung sowie Aus- und Weiterbildung

Massnahme zur Stärkung der Freien Szene und besseren Vernetzung Ziel der Produktionsplattform ist es, den Mangel an kompetenten und langfristig arbeitenden Produktionsleitenden und Diffusionsspezialistinnen und -spezialisten für Zürcher Gruppen und Einzelpersonen der darstellenden Künste zu beheben.

Mit den Schwerpunkten Beratung, Vernetzung sowie Aus- und Weiterbildung wird eine Anlaufstelle für interessierte zukünftige und bereits aktive Produktionsleitende von Gruppen sowie für Institutionen und Verbände gebildet, die auch zu einem besseren Austausch mit den Institutionen und Verbänden beiträgt. Die Stadt unterstützt die Produktionsplattform in den Jahren 2021 bis 2024 mit einem jährlichen Beitrag von 200 000 Franken.

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