Stadt Zürich

Zürich: «Euses Züri» wird zum festen Angebot

Stadtpolizei Zürich
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In Zürich soll das Pilotprojekt «Euses Züri» zum dauerhaften Angebot werden. Der Stadtrat beantragt dafür 198'000 Franken pro Jahr für 2027 bis 2030.

Zürich
Die Bahnhofbrücke und das Nieder- und Oberdorf im Kreis 1 in Zürich (Symbolbild) - Nau.ch / Miriam Danielsson

Kinder und Jugendliche sollen in Zürich mitreden können, wenn es um Politik geht. Möglich macht das seit 2022 das Angebot «Euses Züri – Kinder und Jugendliche reden mit». Nun soll aus dem fünfjährigen Pilotprojekt ein festes Angebot werden: Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat dafür einen jährlichen Beitrag von 198'000 Franken an den Verein okaj zürich für die Jahre 2027 bis 2030.

Seit 2022 ermöglicht das Angebot «Euses Züri – Kinder und Jugendliche reden mit» jungen Menschen in der Stadt Zürich, sich aktiv an politischen und gesellschaftlichen Fragen zu beteiligen. Die rechtliche Grundlage dafür wurde im Rahmen der Revision der Gemeindeordnung per 1. Januar 2022 geschaffen, in der die Kinder- und Jugendpartizipation mit dem sogenannten Jugendvorstoss verankert wurde (Artikel 63 und 64): Mindestens 60 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren mit Wohnsitz in der Stadt Zürich können beim Präsidium des Gemeinderats einen Vorstoss im Sinne eines Postulats einreichen.

Erfolgreiches Projekt wird weitergeführt

In den vergangenen fünf Jahren ist ein Angebot entstanden, mit dem Kinder und Jugendliche mitreden können. Die Evaluation des Pilotprojekts fällt positiv aus: Es hat die Kinder- und Jugendpartizipation gefördert und die Mitwirkung junger Menschen nachhaltig gestärkt. Die Überführung in ein festes Angebot ist deshalb ein wichtiges Signal.

Kinder und Jugendliche haben berechtigte Anliegen an die Gestaltung des Zusammenlebens. Wer ihnen früh eine wirksame Stimme gibt, stärkt die Demokratie von Grund auf – mit diesem Angebot wird diese Mitwirkung dauerhaft verankert.

Der bisherige Beitrag von 171'000 Franken soll um 27'000 Franken auf 198'000 Franken pro Jahr erhöht werden. Die zusätzlichen Mittel sichern die personellen Kapazitäten und ermöglichen den Ausbau des Angebots – unter anderem durch die Weiterentwicklung der Jugendkonferenz und die neuen «engage-Ateliers», in denen Jugendliche lernen, ihre Anliegen zu konkreten politischen Vorstössen zu entwickeln.

Das Angebot setzt stark auf die lokale Ebene: In Quartierversammlungen entwickeln Kinder und Jugendliche konkrete Projekte und setzen diese gemeinsam um. An der jährlichen städtischen Jugendkonferenz entwickeln sie quartiersübergreifend Ideen, tauschen sich mit Mitgliedern des Gemeinderats aus und lernen den Jugendvorstoss als politisches Instrument kennen. Ihre Anliegen können sie das ganze Jahr über auf der Plattform engage.ch einbringen. Umgesetzt wird das Angebot vom Verein okaj zürich.

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