Stadt Zürich

    Zürcher Stadtrat arbeitet Gegenvorschläge zu Solar-Initiativen aus

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Der Zürcher Stadtrat will Gegenvorschläge zu den beiden Solar-Initiativen ausarbeiten. Die Initiativen der linken Parteien fordern eine bessere Nutzung des Solarstrom-Potenzials. Der Stadtrat hält die konkrete Formulierung für «optimierbar».

    Die Stadt Zürich will den Solarenergie-Ausbau fördern. Zwei Initiativen, die den Ausbau fordern, will der Stadtrat dennoch Gegenvorschläge gegenüberstellen. (Archivbild)
    Die Stadt Zürich will den Solarenergie-Ausbau fördern. Zwei Initiativen, die den Ausbau fordern, will der Stadtrat dennoch Gegenvorschläge gegenüberstellen. (Archivbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Die Stadt setze bereits heute verschiedene Massnahmen zur Förderung der Photovoltaik um, teilte der Stadtrat am Mittwoch mit. Die Gegenvorschläge sollen die Ziele und Massnahmen für den weiteren Ausbau ergänzen und aufeinander abstimmen. Dabei sollen unter anderem die Höhe und Ausgestaltung eines Rahmenkredits sowie bestehende Finanzierungen und Förderinstrumente geprüft werden.

    Der Stadtrat bestätigte am Mittwoch die Gültigkeit beider Initiativen. Diese und die Gegenvorschläge gehen an den Gemeinderat. Spätestens am 10. Juli 2027 sollen sie diesem unterbreitet werden. In wesentlichen Punkten deckten sich die Initiativen mit den Zielen des Stadtrates, hiess es weiter.

    Drittelsziel und Rahmenkredit

    Eine Initiative verlangt, dass bis 2040 ein Drittel des in der Stadt Zürich verbrauchten Stroms aus lokaler Solarenergie stammt. Laut den Initianten entspricht das rund 900 Gigawattstunden pro Jahr. Heute liege die Produktion erst bei etwa 76 Gigawattstunden – obwohl das Bundesamt für Energie das Solarpotenzial in Zürich auf über 1100 Gigawattstunden schätze.

    Die zweite Initiative fordert die nötigen finanziellen Mittel für den Ausbau mit einem Rahmenkredit von 750 Millionen Franken bis 2040. Damit soll die Stadt Solaranlagen auf eigenen Gebäuden und Infrastrukturen bauen, zusätzliche Dächer und Fassaden für Anlagen dazu mieten, Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer mit Unterstützungsmassnahmen motivieren, ihr ganzes Solarpotenzial auszunutzen sowie lokale Energiespeicher fördern.

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