Kanton Zürich: Absolutes Feuerverbot im Wald gilt weiterhin
Im Kanton Zürich bleibt das Feuerverbot im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand bestehen. Die Niederschläge der vergangenen Tage waren zu gering.

Im Kanton Zürich herrscht aufgrund der anhaltenden Trockenheit weiterhin grosse Waldbrandgefahr. Die Niederschläge der vergangenen Tage waren zu gering, um die Situation nachhaltig zu entspannen. Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe bleibt deshalb bestehen.
Feuerverbot bis 50 Meter vom Waldrand
Im Zürcher Wald ist es nach wie vor sehr trocken. Zwar hat es in den vergangenen Tagen verbreitet geregnet, die Niederschläge haben jedoch nicht ausgereicht, um die obersten Bodenschichten vollständig zu durchfeuchten. Auch Blätter und Totholz am Waldboden sind nach der wochenlangen Trockenheit weiterhin sehr trocken und können sich leicht entzünden.
Da in den nächsten Tagen weiterhin mit warmem und trockenem Wetter zu rechnen ist, bleibt die Waldbrandgefahr hoch.
Im gesamten Kanton Zürich gilt deshalb weiterhin ein absolutes Feuerverbot im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand entfernt.
Das Feuerverbot gilt ausdrücklich auch für: offizielle und befestigte Feuerstellen im Wald und in Waldesnähe Feuerstellen in und um Waldhütten Holzkohlefeuer und Holzkohlegrills das Entfachen von offenen Feuern das Wegwerfen von brennendem oder glühendem Material, beispielsweise Zigaretten oder Zündhölzern Auch wenn eine Feuerstelle eingerichtet und befestigt ist, darf dort während des geltenden Feuerverbots kein Feuer entfacht werden.
Gas- und Elektrogrills bleiben erlaubt
Vom Feuerverbot ausgenommen sind Gas- und Elektrogrills, sofern diese mit der nötigen Sorgfalt verwendet werden.
Dabei ist insbesondere darauf zu achten, dass die Geräte: kippsicher aufgestellt werden und auf einem feuerfesten Untergrund stehen.
Trotzdem ist auch bei der Verwendung von Gas- und Elektrogrills Vorsicht geboten. Aufgrund der trockenen Verhältnisse kann sich ein Feuer rasch ausbreiten.
Wann wird das Feuerverbot aufgehoben?
Für eine nachhaltige Entspannung der Situation sind weitere ergiebige und flächendeckende Niederschläge erforderlich. Einzelne Regenfälle reichen derzeit nicht aus, um die trockenen obersten Bodenschichten sowie das vorhandene dürre Pflanzenmaterial ausreichend zu durchfeuchten.
Die Entwicklung wird weiterhin aufmerksam beobachtet.






