Zürich: 82-Jährige unter Druck gesetzt – Geldabholerin festgenommen
Im Kreis 9 in Zürich nahm die Stadtpolizei am Donnerstag eine 18-Jährige fest. Zuvor hatte ein Unbekannter von einer 82-Jährigen mehrere zehntausend Franken verlangt.

Telefonbetrüger sind derzeit wieder vermehrt aktiv. Am Donnerstagnachmittag, 3. September 2026, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 9 eine Geldabholerin in flagranti fest. Zuvor hatte ein Unbekannter eine 82-jährige Frau telefonisch unter Druck gesetzt und mehrere zehntausend Franken von ihr verlangt.
Am Donnerstagmorgen kontaktierte ein Unbekannter eine Rentnerin telefonisch und forderte sie auf, bei ihrer Bank mehrere zehntausend Franken abzuheben. Der Anrufende setzte die Frau derart unter Druck, dass sie später nicht mehr sagen konnte, mit welcher Geschichte sie konfrontiert worden war. Mithilfe einer Nachbarin verständigte die 82-Jährige die Stadtpolizei Zürich.
Unter der Anleitung der sofort ausgerückten Fahnderinnen und Fahnder wurde das Geld in der Höhe von 50'000 Franken in einer präparierten Tasche deponiert. Kurze Zeit später trat eine Geldabholerin an die Tasche heran und nahm diese an sich. Die Fahnderinnen und Fahnder nahmen die Frau in flagranti fest.
Bei der Festgenommenen handelt es sich um eine 18-jährige Ukrainerin mit Wohnsitz in der Schweiz.
Die wichtigsten Hinweise im Zusammenhang mit Telefonbetrug:
Die Polizei stellt nie telefonische Geldforderungen.
Übergeben Sie nie Bargeld oder Wertgegenstände an Ihnen unbekannte Personen. Im Zweifelsfall beenden sie das Gespräch, indem Sie den Telefonhöher auflegen und umgehend die Notrufnummer 117 wählen, um Unsicherheiten abzuklären.
Auch wenn Sie bereits Opfer geworden sind, ist es wichtig, dass Sie unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten. Ihr Schamgefühl sollte Sie nicht von einer Anzeige abhalten. Mit einer Anzeige können Sie unter Umständen weitere potenzielle Opfer schützen.






